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1 (1903) Grundlegung der Ästhetik
Entstehung
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Raumästhetik.

ringerem Grade beanspruchenden Elemente untergeordnet nachbeiden Seiten. Daraus ergibt sich ein apperzeptives Gewebe.Auch die betonten Elemente sind aneinander durch die un-betonten gebunden.

Dies apperzeptive Gewebe gewinnt einen anderen Charakter,wenn in der Reihe jedes dritte Element objektiv heraustritt,oder irgendwie bedeutsamer, gewichtiger erscheint. Jetzt ordnetsich einem dritten Element ein viertes und fünftes unter, jenesunmittelbar, dieses mittelbar. Zugleich ordnet sich das fünfteunmittelbar, in mittelbarerer Weise, also in geringerem Gradeauch das vierte, dem sechsten unter. Auch hier sind alsoalle Elemente miteinander verwoben, aber in loserer Weise;es entsteht ein loseres apperzeptives Ganze.

Oder es ist jedes dritte Element objektiv herausgehoben;von diesen objektiv herausgehobenen Elementen aber wiederumjedesmal das zweite stärker betont. Dann finden Unterord-nungen verschiedener Stufen statt.

Doch darauf gehe ich hier nicht weiter ein. Das Gewebe,von dem ich soeben sprach, ist zunächst ein apperzeptives.Es ist ein Sichaneinanderfügen, sich Verbinden, Verflechten fürmeine Auffassungstätigkeit. Aber dieses mein Tun wirdzugleich in die Reiheeingefühlt. Durch solche Einfühlungwird die Reihe zu einem Gebilde, das sich selbst, vermögeeigener innerer Tätigkeit symmetrisch gliedert, in regelmäfsigsich folgenden Punkten von beiden Seiten her inniger oder losersymmetrisch sich in sich zusammenfafst. Die Reihe ist Trägerindieser Funktionen oder Tätigkeiten. Sie ist ein Ganzes, daszustande kommt und in seinem Bestände sich erhält vermögedieser lebendigen inneren Bewegung, dieser gesetzmäfsig wieder-holten Zusammenfassung in einem Punkte, dieser eigentätigensymmetrischen Gliederung und Verwebung, und des dadurchvon Punkt zu Punkt hergestellten inneren Gleichgewichtes.

Qualitativ differenzierte Reihengliederung.

Die Differenzierung des Ganzen, von der hier die Redewar, ist eine quantitative; sie kann aber nun weiter zu einer