Fünftes Kapitel: Gleichgewicht und Bewegung.
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Ordnung. In jedem Falle bilden die fünf Punkte ein System,in welchem eine Unterordnung in doppelter Stufe stattfindet.
In allen diesen Fällen nun übe ich eine symmetrischeBetrachtung und Gliederung. Diese Betrachtung und Gliede-rung ist mir natürlich ; und darum gefällt das betrachteteObjekt, wenn es seiner Natur zufolge zu solcher symmetri-schen Betrachtung und Gliederung auffordert.
Reihengliederung.
Andern wir aber jetzt die Situation. Es seien nicht mehrdrei oder vier oder fünf Elemente für sich gegeben, sondernan ihrer Stelle eine beliebig lange Reihe. Diese kann ich inihren verschiedenen Teilen symmetrisch betrachten, d. h. ichkann nebeneinander bestimmte Punkte herausheben und zudiesen ihre beiderseitige Umgebung in gleicher Weise apperzeptivhinzunehmen.
Dabei unterscheiden wir aber zwei Fälle. Einmal : DieReihe ist objektiv in Gruppen zerlegt, etwa in Gruppen vonje dreien, d. h. es ist jedesmal nach einem dritten Element einTrennungsglied oder ein Zwischenraum eingeschoben. Dannvollziehe ich mehrfach nebeneinander die symmetrische Auf-fassung von drei Elementen, von welcher vorhin die Rede war.
Nehmen wir aber an, dies sei nicht der Fall, sondern dieReihe sei eine gleichmäfsig fortgehende. Dann kann ich, solange kein objektiver Unterschied der Elemente der Reihe besteht,beliebig Dreiheiten, Fünfheiten u. s. w. herausgreifen. Und ichkann diese herausgegriffenen Gruppen in den beiden einanderentgegengesetzten Weisen, die oben unterschieden wurden, ordnenund gliedern. Aber diese Möglichkeiten halten sich die Wage;es verwirklicht sich also keine derselben.
Gesetzt nun aber, es treten bestimmte Elemente durchihre Beschaffenheit heraus; es sei etwa jedes zweite Elementobjektiv betont. In diesem Falle ordne ich diesem zweitenElement das erste und das dritte unter; zugleich ordne ichdas dritte auch wiederum dem vierten unter; kurz es erscheintnun jedes der unbetonten, d. h. meine Aufmerksamkeit in ge-