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Der Mensch und die Naturdinge.
kann etwa mir vornehmen, ein recht einfältiges Gesicht zumachen. Ich weifs dann, dafs mir mein Vornehmen gelingt,d. h. dafs ein Dritter das, was er sieht, als das einfältige Gesichtwiedererkennt, das wir beide an einem Vierten gemeinsam vor-gefunden haben.
Nachahmung als Instinkthandlung.
Nach allem dem müssen wir uns zu einer anderen Er-klärung dieser Nachahmungstatsachen entschliefsen. Schonoben sagte ich, dieselben führen uns „in andere Richtung“.Aus dem Gesagten ist nun aber deutlich, wohin sie uns führen,d. h. wie allein wir sie verstehen können. Wir müssen einenursprünglichen oder angeborenen Zusammenhang annehmenzwischen dem Gesichtsbild und dem kinästhetischen Bilde.
Dies heifst nicht etwa, die Vorstellung des zu einer Muskel-leistung zugehörigen Gesichtsbildes, oder die Vorstellung deszum Gesichtsbilde zugehörigen Muskel- und Tastbildes, ist unsangeboren, so dafs, wenn das Gesichtsbild entsteht, ursprünglich,d. h. ohne alle vorangehende Erfahrung, das Tastbild aus demNichts entsteht, und sich dazu gesellt, bezw. umgekehrt.
Sondern die Meinung ist diese: —
Zunächst darf wohl als zugestanden angesehen werden,dafs allen unseren willkürlichen Bewegungen analoge auto-matische Bewegungen vorangegangen sein müssen; ich meineBewegungen, die einem psychischen Impuls oder einem ausder Sphäre des Psychischen stammenden Antrieb oder Anstofsihr Dasein verdanken, die aber nicht durch die Vorstellung einerauszuführenden Bewegung bedingt oder geweckt sind. Erstindem solche Impulse sich auswirken, also die zugehörigenBewegungen und Bewegungsempfindungen entstehen, kommteine Verknüpfung der Impulse mit diesen letzteren, bezw. denihnen entsprechenden Bewegungsvorstellungen, zu stände.Damit gewinnt der zuvor blinde Impuls einen Inhalt; seinWirken ist jetzt verbunden oder kann verbunden erscheinenmit dem Bewufstsein der Bewegung, auf die er abzielt. Esist demnach auch jetzt erst ein auf die Bewegung abzielendes