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Der Mensch und die Naturdinge.
nur versuchsweise, und lediglich in Gedanken, sich verwirklichenlasse. Ich weifs, ich habe die Kraft, dies oder jenes zu tun,d. h., ich stelle mir vor, dafs ich es tue, und tue es in meinenGedanken tatsächlich. Ich mache dazu in meinen Gedankenzum mindesten einen Ansatz.
Doch bedarf jener allgemeine Satz, date alles Tun lustvollsei, noch eines Zusatzes, der in gewisser Weise zugleich eineEinschränkung ist. Die Höhe der Lust, so sahen wir bei den„gegenständlichen Wertgefühlen“, ist bedingt durch den Grad,in welchem das Lustvolle mich in Anspruch nimrnt, Das Objektder Lust mufs eindrucksvoll sein, sein Erleben mufs Kraft haben,wenn die Lust Intensität gewinnen soll. Und dazu trat dasAndere: Auch die Mannigfaltigkeit, die Differenzierung, ist be-deutsam für die Höhe der Lust.
Diese beiden Momente sind nun auch hier wesentlich. Auchdas Selbstwertgefühl wächst mit der Kraft des Tuns oder derHöhe der inneren Aktivität, und es wächst mit dem Reichtumderselben.
Grundbedingung der Lust am Gegenständlichen aber waruns die Einheit. Diese bestimmte sich zunächst als innere Über-einstimmung, und weiterhin als Zusammenschlufs in einemPunkt. Entsprechend ist auch die Einstimmigkeit des Tuns insich selbst, und die Zusammenfassung der inneren Aktivität inEinheitspunkten, die widerspruchslose Unterordnung alles Tunsunter bestimmte einheitliche Ziele, Grundbedingung des Selbst-wertgefühls.
Oder, wenn wir das hier Gesagte zusammenfassen: „AllesSelbstwertgefühl ist Lust an der Kraft, dem Reichtume oderder Weite, und an der inneren Freiheit meines Tuns. Dabeibesagt die innere Freiheit nichts Anderes als jene Einstimmigkeitund Einheit meines Tuns in sich selbst.
Das Tun, von dem ich hier rede, ist von mancherlei Art.Es ist etwa mein intellektuelles Tun. Ich freue mich der kraft-vollen Tätigkeit meines Denkens, des Vermögens, Vielerlei geistigzu umfassen. Ich fühle mich befriedigt in der Konzentriertheitder geistigen Arbeit, im Zusammengefafstsein derselben in einemPunkt oder Ziel.