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Die allgemeinen ästhetischen Formprinzipien.
Seele entspricht, dieser allgemeine Satz genügt nicht. Es bleibtnoch die Frage, die wir oben offen liefsen, welches denn ineinem gegebenen Fall das Element sei, dem sich das Ganzenatürlicherweise unterordne.
Zwei Bedingungen der Unterordnung wurden oben einandergegenübergestellt. Einmal die psychische Gröfse, das Gewicht,die Bedeutsamkeit des zur „Herrschaft“ bestimmten Elementes.Zum anderen die besondere Stellung dieses Elementes imGanzen.
Die Unterordnung ist, ich wiederhole, ein apperzeptivesHinüberfliefsen des Untergeordneten in das Herrschende, einrelatives Hineingenommen- oder Aufgesaugtwerden durch das-selbe. Und zu solchem Hineinnehmen ist das Herrschendeumsomehr fähig, je mehr es bedeutsam heraustritt, und dem-gemärs überhaupt meine Auffassungstätigkeit auf sich zu kon-zentrieren vermag, kurz, je grôîser seiner eigenen Natur zufolgeseine Herrschermacht ist.
Aber es gehört dazu ebensowohl die Beziehung zum Unter-geordneten, die das Hinüberfliefsen oder Hineingenommenwerdenvermittelt. Gesetzt, diese Beziehung fehlt, so zieht das be-deutsam heraustretende Element freilich die Auffassungstätig-keit auf sich und erzwingt sich Beachtung, aber eben für sich,als dies einzelne Element. Die Aufmerksamkeit wendet sichihm zu und von dem anderen ab. Und dies ist das Gegenteilder Unterordnung. Es ist die Isolierung des heraustretendenElementes, statt der apperzeptiven Aufnahme der minder hervor-tretenden in dasselbe.
Die das Hinüberfliefsen vermittelnde „Beziehung“, oder die„Stellung“ des Herrschenden im Ganzen, wodurch es zumHerrscher über das Ganze wird, kann nun doppelter Art sein.Es besteht eine doppelte Möglichkeit, wie in einem Ganzen einElement vermöge seiner Stellung im Ganzen, und demgemäfsaus der Natur des Ganzen heraus, zum Herrscher werdenkann. Es gibt, so kann ich dies auch ausdrücken, zweiArten von „natürlichen apperzeptiven Schwerpunkten“eines Ganzen.
Diese beiden Arten von „natürlichen“ apperzeptiven Schwer-