Druckschrift 
1 (1797)
Entstehung
Seite
533
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Z. C. Von dem Reichstage.

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Kaisers, oder eines mächtigen Neichsstands Diensten steht,oder von demselben eine Pension erhält? Auf den Berichteines Gesandten kommt an manchem Hofe sehr viel an.Wie er ohnzielsctzlich berichtet, so erhält er gewöhnlich seineInstruction. — Doch man mag sich das Gemählde selbstausmahlen. — Man brachte einmal in Vorschlag, denKaiser zu verpflichten, seinem Oesterreichisch.n Gesandtennicht zu erlauben, daß er sich auch noch um andre Stim-men bewerben, oder dieselbe übernehmen dürste *), alleines ist nur privatim und nie öffentlich geschehen. Wirklichwürde auch eine solche Verpflichtung zu hart seyn.. Diesonderbarsten Folgen hat übrigens zuweilen die Verviel-fachung der Stimmen in einer Person, wenn sich etwa derFall ereignet, daß die Höfe selbst mit einander in Streit ge-rathen. Gewöhnlich müssen alsdann die Legations - Secre-tairs die Schriften austheilcn. Doch nicht immer läßt sicheine unangenehme Collision vermeiden.

Was endlich noch die Legations-Secretairs betrist, somüssen sich diese, da sie in den Collegien erscheinen undhier das Protokoll führen, ebenfalls legitimsten. DieseLegitimation geschieht indessen blos durä) ein von ihren Ge-sandten ausgefertigles, von denselben unterschriebenes unduntersiegeltes Zeugniß, daß der N. N. zum Legations-Se-«retair von seinem Hofe ernannt sey. Dies Attestat wirdsodann von den kurfürstlichen bey Kurmain; vorgezsigt.In Ansehung der fürstlichen aber behauptet das Erbmar-

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H Der nun verstorbene Ocsterreichische Gesandte Freyherrvon Borie führte auch die Stimmen von Bamberg,Würzburg, Fulda, Dietrichstein und Thur n undTaxis.