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1 (1797)
Entstehung
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360
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Z§O 2 .B. Von derPers. des Kais. tt. den Reichsst.

sollten, allein es blieb beym bloßen Project und die Uni-on, welche sowohl damals, als nachher zwischen den Evan-gelischen geschloffen wurde und deren Haupt nunmehr derKurfürst von der Pfalz war, wußte K. Ferdinand II.bald nach dem Ausbruch des dreißigjährigen Kriegs wiederzu trennen.

Während des Kriegs selbst entstand indessen eine neueVerbindung des größten Theils der evangelischen Ständedurch die Bemühungen des schwedischen Kanzlers Open-stier n. Nunmehr erhielt dieser das Directorium, jedochward ihm ein logenanntes Lonstlmm konDstum an die Sei-te gefetzt, das ihm aber freylich die Hände nicht sonderlichbinden konnte.' Jetzt ward auch schon der Name ( s^MvLvM.'Fe/rcvf'»« öffentlich gebraucht und die Kriegen »ruhenwaren nicht mehr der einzige Gegenstand und Zweck derVerbindung.

Auf dem westphäl. Friedenskongreß vervollkommte sichdas <7c>rpus Lvsn^eiiaorum immer mehr, indem auf die-sem die Evangelischen ihre Angelegenheiten gemeinschaftlichbetrieben und mit den Katholischen äa corpore all corpustrattirten. Nur war damals in Ansehung des Direktoriumsnichts gewisses bestimmt. Schweden konnte feines eignenVortheils wegen bcy den Friedensunterhandlungen das Di-rectorlum nicht führen, Pfalz war in einer zu üblen Lage,zind Sachsen hatte durch mehrere Handlungen, besondersden Prager Frieden alles Zutrauen verlohren. Endlichaber erhielt bas Oorpu8 silvanF. auf dem im I. r6;z. ge-haltenem Reichstage feine jetzige bestimmte Einrichtung.Damals wurde uemli'ch nicht nur dem Kurfürsten vonSachsen pon den säMinkljchen cpangelischen Ständen dasDirectorium förmlich übertragen, sondern auch die bestäu-bte Fortdauer desselben festgesetzt, ss baßes unmmrbrsi