7. C. Von der Lchnspflicht und Huldigung. 219
Bemerkung *) eine gewiss« Anzahl Nömermonate, überwelche man sich verglichen hak, an die kaiserliche Hoftammerzahlen müssen.
Der Huldigungseyd, den der Magistrat zu Ncgeusburgam zi. März 1791. schwor, lautete folgendermaßen: „DemAilerdurchlauchkigstsn, Großmächtigsten und Unüberwind-lichsten Fürsten und Herrn, Herrn Leopold dem zweyten,Römischen Kaiser, Unserm Allsrgnädigsten, rechten Herrn,und aller Jhro Kaiserlichen Atajestät Nachkommen am hei-ligen Reich, Römischen Kaisern und Königen, als Unser»einigen, natürlichen, rech-ten Herrn und höchstenKaiserlicher Obrigkeit hulden und schwören Wir Kämmererund Rath dieser, Jhro Kaiserlichen Majestät und des hei-ligen Reichs, Stadt Regensburg, getreu, gewähr, ge-wärtig, und gehorsam zu seyn; Jhi^r KaiserlichenMajestät Frommen und Bestes'zu werben, und Schaden zuwarnen, und alles das, alle und jede insonderheit zu thun,was getreue »nd gehorsame Uurerthanen IhrerKaiserliche Majestät und deren Nachkommen als ihrem aller-gnädigsten, natürlichen, rechten Herrn, schuldigund pflichtig zu thun seynd, alles getreulich und sonder Ge-fährde; Also helfe Uns Gott und sein heiliges Evangelium."Der Eyd, welchen die Bürgerschaft leisten mußte, war die-sem in der Hauptsache gleichlautend **).
Was endlich die unmittelbaren Adlichen, oderdie Reichsritterschaft berrift, so huldigt diese dem Kai-
*) im Tr.jvon dem Rom. Kaiser. S. 574»
Man s. des Hnr. Senator Grimms Anmerkungen zuder Hohen thali sehen Nebersetzung des Pütt.erschenStaatsrccht. S. 74.