Druckschrift 
1 (1797)
Entstehung
Seite
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Einleitung.

Von dieser Zeit an privatisirte er acht Zahr lang zirEberSdorf im Vogtlanbe. Hier setzte er sein bereits zuFrankfurt angefangcnes großes Werk über das remscheScaarsrecht fort, reiste zwischen durch nach Frankfurt amMaun, woselbst er den Kaiserwahlcn K. Carls VII. undFranz 1 . vcywohnte und von der Kurlrierischen und Kur,braunschweigischen Gesandtschaft stark gebraucht wurde.Hiedurch ward er dem karserüchen Hofe bekannt. SowohlK. Carl VII-, als nachgehends Franz I. ließ ihm die Stelleeines Reichshofrakhs anbieten, welche er aber beyde mahlnicht annahm, sondern lieber im I. 1748- in Hessen,Hom-burgische Dienste als Geheimer Nach gieng.

Doch auch hier war keine bleibende Stätte für ihn. DerLandgraf folgte den Rathschlägeu eines andern Cameralistsnmehr als den fett igen; er nahm also seine Dimissio», be-gab sich nach Hanau und stiftete dort eine Staats - und Kauz«ley-Akademie für junge Männer von Stande und Vermö-gen, welche sich nach geendigter academischer Laufbahn zuGeschäften bilden wollten.

Endlich gieng er im I. 17;:. wieder in sein Vaterlandzurück, um die chm angetragene Stelle eines Landschafts«Eönsulenten anzunehmen. Anfangs stand er ber> dem Her,zog in sehr großer Gnade, aber da er anfieng die Landstän,bischen Rechte und Freyhsiten sehr lebhaft zu vertheidigen,so ließ ihn auf einmal der Herzog, ohne daß er wedervor noch nachher verhört wurde, in eine harte Ge-fangenschaft nach der Würtembergischen Bastille Hohent-wiel bringen, woselbst er vom Jul. 1759. bis zum Sept,^764. zubringen mußte, und wahrscheinlich noch länger hät«te zubringsn müssen, wofern nicht so viele Höfe, beson-ders der Dänische, der ihm kurz vor seiner Gefangennehr