Druckschrift 
1 (1797)
Entstehung
Seite
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Einleitung.

Nun legten sich immer mehrere mit vielem Glück aufdas teutsche Staatsrecht, und es ist gewiß, daß das sieben-,zehnte Zahl hundert, besonders in der letzten Hälfte, trefli-che Männer aufzuweisen hat, deren Schriften noch jetztnicht ohne Nutzen gebraucht werden können. Die vorzüg-lichsten unter ihnen waren SamuelPuffendorf, Zoh.Schiller, Zoh. Wolfg. Textor, Joh. Nic. Hert.Nie. Christ, von Lynker, Gottfried Will), vonLeib nitz, Zoh. Georg Kulpis, Gabr. Sch weder,Phil. Neinh. Vitriarius (vorzüglich durch seine Vor-lesungen, die er auf einer holländischen Academie mit vielerFreymüthigkeit halten konnte, und später durch den schätzba-ren Pfeffingerschen Commentar über sein Conipendlum be,rühmt) , Iac. Bernh. Mulz und Zoh. Phil. Datt.

Beynahe hätte indessen ein Mann, der sich einen aus-serordentlichen Ruf erwarb, alles wieder verdorben. DieswarHeinr. Cocceji, Professor zu Frankfurt an derOder,ein Mann, der zwar allerdings trefliche Kenntnisse hatte,aber sich selbst ein Lehrgebäude schuf, das zu sehr aufwill-kührlich angenommenenMcynungen gegründet war. Schontrat der berühmte Hallische Kanzler Zoh. PetervonLu-dewig nicht nur in seine Fußstapfcn, sondern gieng nochum einen guten Schritt weiter. Ei» Glück, für die Ge-schichte und das Staatsrecht von Deutschland war es, daßLudewig einen so gründlichen und wahrheitsliebenden Geg-ner bekam, als sein College der Geheime Rath Gundlingwar. Bepde Männer trugen überaus viel zu dem großenRuf der Universität Halle bey, die überhaupt damals dietreflichsten Männer in der Zuristenfacultät hatte, als diebeyden Stryk, Thomasins, Böhmer, Heiner»

eins Luanda nomina!