Druckschrift 
1 (1797)
Entstehung
Seite
21
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Einleitung.

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Llmnäus, ein Mann, der auf fernen Reisen auch dieVerfassung andrer Staaten kennen gelernt hatte, und dervon dem AnspachischenHofe, in dessen Diensten er als Rathstand, in Reichs- und Kreissachen vielfältig war gebrauchtworden, folglich Erfahrung und practisch« Kenntnisse hatte.Sein Werk äs fürs xMieo, welches er in dem I,u. f. in vier Banden herausgab, und wozu er, nachdemder westphälische Friede geschlossen war, noch Supplementelieferte, ließ die bisherigen weit hinter sich zurück; aberfreylich hieng auch er noch zu sehr am römischen Rechte.

Nun traten aber zwey Männer auf, welche hie Fehlerzeigten, die mau bisher bcy der Behandlung des Staats,rechts begangen hatte, und den Weg zu einer bessern Be-handlung bahnten. Dies waren Herrmann Conringund Hpppolitusatzapide. Conring war und blieb Pro-fessor in Helmstädt, ohnerachtet er die wichtigsten Postenhätte erhalten können. Hat es je einen Polyhistor gege,ben, so war er es. Seine größte Stärke hatte er aber inder Geschichte, der Politik und dem Staatsrecht. Zwarhar er kein eignes Mer? über das Srasksrechr geliefert,aber dagegen desto mehrere einzelne Materien bearbeitet«und noch jetzt werden seine Schriften gejchäzt..

Mehr Stürmer als Conring , aber ihm an Kopf undKenntnissen nicht sehr ungleich war Hippoll'ins, oder ei-gentlich der unter diesem Namen lange Zeit verborgen ge-bliebene Königlich Schwedische Historiograph, BogisisusPhilipp von Chemnitz. Sein Büchelchen cke ratiouslmtus Imp. Rom. 6er,n. , welches im Z- rSuv. erschien,ward bald der Katechismus der Fürsten und ihrer Rälhe«nd hat dem kaiserlichen Hofe unendlich geschadet.

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