IV. DE TONIS.
[96] Post praedicta tonos studeas cognoscere cunctos,
Ut cantum quemque valeas ex arte tonare.
Dicitur esse tonus, de quo tractat liber iste;Regulaque finem cantus dijudicat omnem.
420 Qui tonus in species divisus erit tibi binas.
1 .
Est tonus uulhenlus, tonus est dictusque plagulis,
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ger Wiederholung (mit dem Osculum pacis und zum dritten Male statt ■miserere — dona nobis pacem). Nach den weiteren gebeten „DomineJesu Christe und perceptio corporis tui“ genießt der priester mit denSprüchen panem coelestem und Domine non sum dignus und der spend-formel „Corpus Domini nostri Jesu Christi custodiat animam meam invitam aeternam“ die liostie, dann leert er mit dem Spruche: quid retribuamDeo unter der spendformel: Sanguis Domini nostri J. Chr. custodiat etc.den kelcb, worauf er etwaige communicanten bedient. Daran schließtsich purification (spülkelch) und die ablution (abwasckung vom daumenund Zeigefinger über dem kelch).
5. Die Post-Commuuion, eingeleitet wieder mit Dominus vobis-cum, gibt eine kurze collecte, dann nach Wiederholung des Dominusvobiscum, und nach der ankündigung: Ite, missa estl das gebet,Placeat, sancta trinitas! Darauf folgt der segen: Benedicat vos omni-potens pater Deus etc. Amen. Nach dem dritten Dominus etc. wirdJoh. 1, 1—14 verlesen und mit Deo gratias schließt die messe. 1
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„Nach dem gesagten suche nun alle tonarten 2 zu kennen, daß dujegliches lied mit kunst zu singen im stand’ seist. Tonart heißt des gegen-wärtigen buches inhalt, es ist die regel, nach der sich jeglichen gesangsSchluß entscheidet. Jede tonart hinwieder ist in zwei arten getkeilet.“
„[420] Es gibt einen authentischen ton, und einen plagalen 3 , die
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1 Vgl. auch Forkel, allg. gescliiclite der musik II. 187—191 und beson-ders M. Gerbert de cantu et musica sacra a prima ecclesire retate ad pitesenstempus. St. Blasien 1774. Tom. 1. Liber II. Pars I. Capp. III—VII. und denhieraus gezogenen anbang in unserer notenabtheihing VIII. Weiter ist in-structiv Proccssionale Romanum Leodii (MoguntiteJ 1843. 2 Siebe ihre
Zusammenstellung und Vergleichung mit den griechischen bei Janssen-Snred-dinck s. 78 fl’. Silcher, gescliiclite des eräug, kirchengesangs 1862. s. 39. 55.
3 Authentisch, vom griechischen aO0^tr,;, Herr — ähnlich, wie heute noch