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Flores musice omnis cantus Gregoriani
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IV. VON DEN TONARTEN.

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collecte, wird die epistel verlesen, an die sich anschließet das Graduale(von gradus, weil an den stufen des altars gesungen), ein Responsorium,mit dem hallelujah, welches in mehrfacher Wiederholung (sequenzen)einen oder mehrere bibel- meist psalmverse umschließt, die nach denverschiedenen festen wechseln. Nach dem gebete Munda cor meum undder SegensanrufungJube domine benedicere! wird das evangeliumverlesen, an das sich nach dem brauche der alten Griechen die predigtanreihen sollte. Mit Verlesung des evangeliums schließt die Missa ca-techumenorum. Den Übergang zur Missa fidelium macht das SymbolumNicseno-Constantinop. (bei solennen messen vom priester mit Credo inunum Deum angestimmt und vom chore bis zum Schlüße fortgesetzt).Nun folgt., wieder eingeleitet durch Dominus vobiscum und Oremus(wobei der priester den altar küßt).

3. Das Offertorium (ursprünglich darbringung der gemeindeopfer,nicht des meßopfers) mit den fünf opfergebeten.

4. Der vierte theil beginnt wieder mit Dominus vobiscum. Darauffolgt nach uralter sitte:Sursum corda ! Habemus ad Dominum.Gratias agamus Domino Deo nostro 1 Dignum et justum est (jetztvom ministranten, statt vom chore geantwortet). Daran reiht sich diePräfation (die alte EÜyapicma); diese geht am Schlüße über in dasSanctus, sanctus, sanctus, Dominus Deus. Pleni sunt coeli et terramajestatis gloriae tuse (Jes. 6,3), dem das Hosianna (Matth. 21, 9) folgt.Damit endet Ordo missae und es folgt Canon missae als ein Zwiegesprächdes priesters mit Gott, als die regula, nach welcher das unblutige opferdes neuen testaments gleichförmig in der ganzen kirche celebriert wird.Der canon umfaßt die gebete, die vom priester leise gesprochen wer-werden: 1) te igitur clementissime pater supplices rogamus, sodanndie commemoratio pro vivis, sodann das gebet: communicantes et me-moriam venerantes; 2) hanc igitur oblationem etc.; 3) quam oblatio-nem mit den einsetzungsworten und der Elevation der hostie; 4) undeet memores, ein schönes uraltes gebet; 5) commemoratio pro defunctis;6) nobis quoque peccatoribus. Hierauf folgt die laute recitation desVaterunsers mit der erweiterung der letzten bitte zu einem besonderngebete: libera nos, quaesumus, Domine, das der priester, die patenein der hand, spricht. Darauf folgt mit Pax domini sit semper nobis-cum die fractio panis und missio in calicem , daran schließt sich AgllUSDei, qui tollis peccata mundi, miserere nobis (Job. 1, 29) in dreimali-