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Flores musice omnis cantus Gregoriani
Entstehung
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69
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II. DE MONOCHORDO.

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Primula G grsecum fert pars, C tertia grossum,

245 [49] Quintaque G grossum, C sexta dabit tibi parvum,Septima pars vere G parvum gliscit habere.

Tot fert G grsecum, tot post dabit A inde grossum,

Quas prior et trina fert pars quint septima sexta.

Et sic quindenas per tres queo carpere claves.

25o Haec poterit cuncta monstrare proportio quadra,

Per varias classes divisim consociatas.

Hinc semitonia studeas cognoscere plura.

Quse bene formato cupiunt addi monochordo.

A B Mi nonies similes tu divide partes,

255 Ultima quse magadam tangat pars fine locatam,

Et semitonia poteris reperire quaterna,

Nil dabit octava, nihil altera, quartaque nona,

Partibus in reliquis sed semitonia [50] cernis.

Sic a Bmolli, quod vult praecedere Bmi,

26 o Quatuor consimiles partes distinguere debes

*

die fünf schlüßel: griechisches G hat der erste theil und groß C derdritte, [245] Groß G steht bei dem fünften, das kleine c gebe dersechste, und den siebenten theil verlangt es, wirklich sein G zu er-haschen. So viel schlüßel erträgt auch Gamma Ut und A die gleichen,bei dem ersten, dritten, fünften, sechsten und siebten. So kann durchdie drei ich fünfzehn schlüßel erhalten. [250] Das vierfache verhält-niß 1 kann alles deutlich erklären, sind die verschiedenen schlüßel inihre classen vertheilet. Drauf must mit fleiß du mehre halbtöne rechtlernen erkennen, die im richtigen saitenspiele ein plätzlein verlangen.Von B Mi mach in gleicher weise wieder die neuntel, [255] so daßdas letzte den steg erreicht am oberen ende und gar leichtlich wirst sodu vier halbtöne entdecken. Nichts gibt der achte theil, nichts derzweite, der vierte, der neunte, aber die übrigen theile, die lassenhalbtöne erblicken. So must du von Bmoll, das dem B Mi vor-angeht, [260] wiederum noch vier sich ganz ähnliche theile ab-

*

1 T G auf der zweiten tafel ist das vierfache von F T, Aa das vierfachevon T A etc.