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Flores musice omnis cantus Gregoriani
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II. DE MONOCHORDO.

Fit tonus ad partem primam nonamque 1 per artem.

Sic primam partem nonam dabit Aque per artem,

Tertia D grossum capit, a dat quintaque parvum,

185 Sextaque d parvum, [41] dat septima a tibi duplum.

Sed cum mensuras similes facis ipse novenas,

Nil dabit octava, nihil altera, quartaque nona,

Partibus in reliquis certas claves retinebis.

Hinc et ab A partem grossa distingue norenam,io» B quadrum partem primam finitque per artem,

Terna dat E magnum, B quintaque dat tibi quadrum,

Sexta dat E parvum, B septima fert duplicatum.

Quemque tonum partem poteris sic scire novenam,

Si partes primas gliscis conjungere binas,iss Quatuor hinc similes infra magadas cape partesAd primam partem diatessaron adde per artem,

Partis sed reliquas finis tibi sit diapente.

C grossum primam partem fert [42] Gque secundam,

*

ein ton bei dem ersten künstlichen neuntel 2 , und das erste künstlicheneuntelstheil führt zu groß A, drauf der dritte ergibt groß D und derfünfte gibt klein a, [185] klein d steht bei dem sechsten, der siebtegibt aa. Machst du also mit kunst die gleichen mensuren zu neuuern,Gibt das achte neuntel dir nichts, das zweite und vierte, doch denübrigen neunern sind sichere schlüßel zu danken. Drauf must aufsneue von groß A aus neun theile du machen, [190] und das eckige Bwird das erste neuntel beschließen, groß E steht bei dem dritten, dasfünfte gibt b mit den ecken, klein e kommt bei der sechsten, es gibtdie siebente bb. So kannst jeglichen ton nach solchen neuntein dufinden, wenn du nur willst die ersten neuntelspaare verbinden.[195] Mache sodann vier gleiche theile zwischen den Stegen, an denersten theil mit kunst jetzt setze die quarte, aber des anderen theilesSchluß muß bilden die quinte. Groß C steht am Schlüße des ersten, Gan dem zweiten, aber der dritte theil zeigt deutlich in g die olttave,

*

1 nonam, nicht novam, wie der text hat. 2 Vgl. durchaus die zweite

tafol.