VORWORT.
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unsrer zeit so herrlich weit gebracht. Die zweite tafel findet sicli inihrer ersten anlage in einem (aber auch nur in einem) der mir zugeböte gestandenen exemplare : sie verdeutlicht, glaube ich, nach mei-ner anordnung noch mehr als im originale, die mensuren des mono-chordes. Die dritte ist dem buche entnommen. Die vierte ist von mirdazu entworfen, eine übersichtliche Zusammenstellung der acht ton-arten zu geben, wie ich auch je am ende der betreffenden notenab-theilungen die Übersichten der evovse, psalmodieen, neumen u. s. w.zusammen gestellt habe.
So habe ich diese, so viel mir bekannt, älteste aus deutschemboden entstammte musiklehre in ihrer neuen gestalt möglichst zugäng-lich zu machen gesucht und habe hier nur noch meinen gehorsamstendank zu bezeugen den herren, die mich in der arbeit so freundlichgefördert haben, herrn professor Dr A. v. Keller und bibliothekarDr Kliipfel in Tübingen, oberstudienrath v. Stalin in Stuttgart, ober-studienrath Häßler in Ulm, den herren domkaplanen Agrikola undFrick in Rottenburg, und herrn Dr Theophil Rupp dahier. Wenntrotz solcher litterarischen Unterstützungen das werk ein mangelhaftesgeblieben ist, so muß ich eben schließen mit der Wiederholung vonHugos eigener bitte (v. 613. 614):
Ignoscant cuncti, si quid minus utile scripsi:
Qui cunctis placeat, quia non puto, quomodo vivat,
einer bitte, der aber auch wir im geiste alter deutscher musika mitunsrem dichter noch die stimme des lobes zugesellen wollen (v. 609):Sit tibi laus et honor et gloria, Christe redemtor!
Mahnen diese tage doch alle confessionen an das im buche sooft behandelte gloria in excelsis!
Reutlingen am zweiten weihnachtsfeiertage 1865.
Der Herausgeber.