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Wir wissen noch aus Uebcrlieferung, daß sonst zu den akade-mischen Freiheiten der auf deutschen Hochschulen studirenden Jugenddie allenfalls mit etlichen Tagen Carcer zu erkaufende Befugniß ge-hörte, einem mißfälligen Lehrer die Fenster einzuwerfen, ohne daßvon Verschwörung gegen Kirche und Staat die Rede war. Beisolchen Gelegenheiten flog einmal dem alten Johann Reinhold För-ster ein faustdicker Stein auf den Arbeitstisch; den Stein nahm erzornig auf, und das Fenster aufreißend, warf er ihn den Studentenwieder zurück, ihnen zurufend: den hat ein Fuchs geworfen!
Aehnliches kam, ins Englische übersetzt, bei den mehr erwähn-ten Wahlen vor. Das Volk hatte von seiner unbestrittenen Befug-niß gegen einen ministeriellen Kandidaten Gebrauch gemacht unddenselben mit Koth beworfen. Aber auch ein Stein war geflogen;wenigstens gab der Gemißhandelte vor, von einem solchen getroffenworden zu sein, und legte sich zu Bette. Es wurden Bulletinsausgegeben, und der schicksalige Stein schien mit Stimmen, die demVerletzten zuflossen, ausgewogen werden zu sollen. Sein Gegnerhielt, als ich vor daS Gerüste trat, eine Rede, worin er das Ereig-niß besprach. Er erklärte: derjenige, welcher jenen Stein geworfen,könne kein Engländer gewesen sein; da deckte der rauschende Beifallder Versammlung die Stimme des Redners.
Am 26. Juni 1818 um 4 Uhr Nachmittags brachte mich HerrHunnemann zu dem Wagen, der nach Portsmouth abfuhr. MeineAnkäufe, die er einpacken zu lassen übernommen hatte, füllten einemäßige Kiste, die ich mit auf den Wagen nahm. Ich umarmteden mir unvergeßlichen Landsmann und nahm Abschied von derWeltstadt London.
Ich war am 27. Juni in Portsmouth. Ich fand keine Briefevor; kein Gegengruß von meinen Lieben erreichte mich in England,keine Nachricht von ihnen. Der Rurik ging am 29. auf die Rhedeund am 30. unter Segel. Wir gingen am 1. Juli durch die Dover-straße, verloren am 2. das Land aus dem Gesichte, sähen Jütlandam 10., gingen am 11. durch den Sund und waren am 12. vorKopenhagen. Wir sollten, ohne anzuhalteu, vorüberfahren; derWind, der uns gebraEh, entschied es anders. Ich durfte auf eine