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scholl, aus meinem Traum. Wie ich mich umsehen konnte, um zuerkunden, was da vorging, gewahrte ich, daß sich das Ufer dichtmit Menschen bekränzt hatte, die herbei gelaufen waren, um überden kuriosen Larmlen Imoro (den weißen Mann) zu lachen, der, an-statt wie ein vernünftiger Mensch durchs Wasser zu gehen, sich eineungeheure Mühe gab, seine Ungeschicktheit zur Schau zu geben.Aber das Lachen hat hier nichts Feindseliges. Lachen ist das Rechtdes Menschen; jeder lacht über den andern, König oder Mann, un-beschadet der sonstigen Verhältnisse. — Andere Anekdoten werden anihrem Ort den Satz erläutern.
Arocha! ist der Fricdensgruß, den jeder jedem bietet und dermit gleichem Gegengruße erwidert wird. Auf jedes „Arocha!",das einem zugerufen wird, antwortet man „Arocha!" und ziehet seinesWeges, ohne sich umzuseheu. Als ich einst botanisiren ging undvon Hana-ruru meinen Weg nach den Taro-Pflanzungen genommenhatte, fiel es mir auf, daß, wo schon die Häuser zu Ende waren,das Grüßen noch kein Ende nahm; und war doch auf dem freienFelde links und rechts Niemand zu sehen. „Arocha!" ward mir inallen Tönen unablässig nachgernfen, und ich erwiderte treuherzigjeden Gruß. Ich sah mich unvermerkt um und ward gewahr, daßich einen Troß Kinder hinter mir her nachzöge, die es belustigte,den Lauakn Imoi'L sein Arocha! wiederholen zu lassen. Wartet nur!meinte ich; und ich zog mit großer Geduld begrüßt und gegcngrüßcndden Schwarm mir nach bis in die Engpässe der Taro-Felder, überGräben, Gehege, Wasserleitungen und Erdwälle. Da kehrte ich michunversehens um und lief mit erhobenen Armen und entsetzlichein Geheulauf sie zu; sie, im ersten Schrecken, ergriffen die Flucht und stürztenüber einander und in die Wasserbehälter. Ich lachte sie aus, sielachten, und wir schieden als Freunde: Arocha!
Auf einer Wanderung durch das fruchtreiche Thal hinter Hana-ruru fand ich einst am Rande eines der Wasserbehälter, worin derTaro gezogen wird, eilt schönes Gras, welches ich mich nicht erinnertegesehen zu haben, und wovon ich mir gleich Exemplare ausriß. Beidem Geschäfte traf mich ein O-Waihier an, der darob mich ausschaltund pfändete, und den ich nur mit Mühe beschwichtigen konnte.