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Ich machte die erste botanische Exkursion, bestieg den ausge-brannten Vulkan hinter der Stadt, drang berghinan in den Wald,und kam über das Thal zurück, das durch kunstreiche Bewässerungfür die Kultur der Taro gewonnen ist. Ich lernte die Kühlungder Bergthäler kennen und die erhöhte Temperatur, die einen em-pfängt, sobald man ans denselben aus den sonnigen Sauni der Inselhervortritt.
Der ich täglich die Gegend durchschweifte und das Gebirge,werde ineine einsamen Spatziergänge nicht weiter beschreiben, aberhier etliche der kleinen Abenteuer, die mir auf denselben zustießen,Zusammentragen.
lieber Ströme und Flüsse führt keine Brücke; ist man doch froh,die Gelegenheit zu einein Süßwasserbad zu haben, welches von denAnwohnern des Meeres eben so geschätzt und begehrt wird, wie vonuns Mittelländern das Seebad. Man wird auch aller Orten aufjede sich darbietende Gelegenheit aufmerksam geinacht, und: „willstdu baden?" ist eine Frage, die man bald erlernt hat.
Ich hatte mich ausgezogen, um den Strom, der hinter Hana-ruru sich in den Hafen ergießt, zu durchwaten, und das Wasser gingmir kaum über die Knie, als ich ein leichtes Kanot an mich heran-rudern hörte und ein großes Gelächter vernahm. Es war eineDame, anscheinlich von der ersten Kaste, die mich hier zu necken sichergötzte. Ich war wie ein unschuldiges Mädchen, das ein Flegel sichden Spaß macht im Bade zu beunruhigen.
Bei einer weiteren Excursion, auf welcher mich ein Führergeleitete, ging der Weg durch ein breites, ruhiges Wasser. DerO-Waihier stieg vor mir hinein und ging hinüber; das Wasser stiegihm nicht bis an die Brust. Ich gericth auf den Einfall, ich, derich eigentlich nicht schwimmen kann, hinüber schwimmen zu wollen.Ich versuchte es, und siehe! das Wasser trug mich und ich kam or-dentlich vorwärts.
Ich war außerordentlich mit mir zufrieden und dachte: es istauch gut, den Leuten zu zeigen, daß, wenn grade kein Meister inihrer Kunst, man doch derselben nicht ganz fremd ist. Da wecktemich ein unendliches Gelächter, das laut und lauter vom Ufer er-