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aller Bedürfnisse gesteigert hat, und wo nur mit spanischen Piasternoder mit Kupferplatten, Waffen und Uehnlichem bezahlt werdenkann, jenen Port als Rast- und Erholungsort für seine Mannschaftund zur Verproviantirung des Rurik's vorgezogen.
Ich werde, da ich von der Fahrt selbst nichts zu berichten habe,Einiges hier einschalten, das mir noch nicht in die Feder geflossenist. Bei der Schiffsordnung, die ich früher beschrieben habe, zuwelcher noch hinzukam, daß das Licht Abends um zehn Uhr ausge-löscht wurde, und bei der einförmig ruhigen, aller anstrengendenBewegung entbehrenden Lebensart, konnte unser Einer nicht alleStunden, worin er still zu liegen verdammt war, mit festem, be-wußtlosem Schlafe ausfüllen, und eine Art Halbschlaf nahm einengroßen Theil des Lebens mit Träumen ein, von denen ich euch unter-halten will. Ich träumte nie von der Gegenwart, nie von der Reise,nie von der Welt, der ich jetzt angehörte; die Wiege des Schiffeswiegte mich wieder zum Kinde, die Jahre wurden zurückgeschraubt,ich war wieder im Vaterhause, und meine Todten und verscholleneGestalten umringten mich, sich in alltäglicher Gewöhnlichkeit bewe-gend, als sei ich nie über die Jahre hinausgewachsen, als habe derTod sie nicht gemäht. Ich träumte von dem Regimente, bei wel-chem ich gestanden, von dem Kamaschendienst; der Wirbel schlug, ichkam herbeigelaufen, und zwischen mich und meine Compagnie stelltesich mein alter Obrist und schrie: aber Herr Lieutenant, in dreiTeufels Namen! — O dieser Obrist! Er hat mich, ein schreckenderPopanz, durch die Meere aller fünf Welttheile, wann ich meineCompagnie nicht finden konnte, wann ich ohne Degen auf Paradekam, wann — was weiß ich, unablässig verfolgt; und immer derfürchterliche Ruf: aber Herr Lieutenant! aber Herr Lieutenant! —Dieser mein Obrist war im Grunde genommen ein ehrlicher Degen-knopf und ein guter Mann; nur glaubte er, als ein ächter Zöglingder ablaufenden Zeit, daß Grob-sein nothwendig zur Sache gehöre.Nachdem ich von der Reise zurückgekehrt, wollte ich den Mann wie-der sehen, der so lange die Ruhe meiner Nächte gestört. Ich suchteihn auf: ich fand einen achtzigjährigen, stockblinden Mann, fast rie-sigen Wuchses, viel größer als das Bild, das ich von ihm hatte,