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geschlachtet, ein Opfer der mißgünstigen Nebenbuhlerschaft derMenschen.
Nachdem ich von den Schweinen in Beziehung auf Schaffechaberichtet, darf ich wohl die geringfügigem Angelegenheiten des Ge-lehrten vortragen. In Brasilien war eine Moos-Matratze von mirvom Regen durchnäßt worden und in Folge dessen dergestalt verstockt,daß sie nicht mehr zu brauchen war. Ich konnte von unfern Ma-trosen, die sich nur ihren Offizieren unterordneten und selbst oiesennur ungern aufwarteten, indem sie nur freudig auf Wache zogen undden Seedienst verrichteten, keinerlei Hülfe erwarten. In Chile, woich dem Kapitain näher stand, klagte ich ihm, dem Patuschka, demHausväterchen, gelegentlich einmal die Noch, die ich mit meiner Ma-tratze hatte, und er befahl seinem Schaffecha, dafür zu sorgen. Ver-schwunden war nun mit Schaffecha zugleich auch meine Matratze,von der ich nicht wieder sprechen hörte und nicht wieder zu sprechenbegann. Der durch diesen Ausfall bewirkte leere Raum in meinerKoye ist das Einzige, was ich auf der ganzen Reise den Matrosendes Rurik's zu verdanken gehabt.
In diesen letzten Tagen bekam auch unser verrückter Koch denEinfall, in Talcaguano bleiben zu wollen. Davon ihn abzubringen,hielt ihm unser Freund Don Miguel de Rivas mit spanischer Wür-digkeit einen langen Sermon, worin er ihn bisteil (das übliche „EuerGnaden") anredete und ihm sehr schöne Sachen zu hören gab, vondenen der alberne Mensch kein Wort verstehen mochte; nichts destoweniger ließ er von seinem Vorsatz ab.
Ich wünschte der Reihe chile'scher Bilder, die ich euch vorzu-führen versucht habe, mit leichter Radirnadel noch ein paar Figurenhinzuzufügen.
Die erste: Don Antonio, ein langer, hagerer, lebhafter Italie-ner, der, unser Lieferant, uns mit allen Bedürfnissen versorgte, ge-schickt und thätig sich überall zwischenschob, Pferde, und was wirbegehren mochten, anschaffte, aber uns in Allem übermäßig betrog,indem er, uns sicher zu machen, unablässig über die Spanier schimpfte.Don Antonio's größter Kummer war, daß er nicht lesen und schrei-