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3 (1864)
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tung hinzu: Wir können auf einem hohen Standpunkt schwindlichwerden, wenn unser Blick an der Mauer deS Thurmes oder anZwischengegenständen in die Tiefe nnter uns hinabgeleitet; der Luftschiffcr aber mag ans die Erde unterwärts blicken, er ist dem Schwin-del nicht ausgesetzt.

Aus den Gärten der kleinen Stadt Santa Cruz erheben nurein paar Dattelpalmen ihre Häupter, und wenige Bananenstaudenihre breiten Blätter über die weißgetünchten Mauern. Die Gegendist öde, die hohen zackigen Felsen der Küste nach Osten zu sind nacktund nur spärlich mit der gigantischen, blassen, cactusartigen kanari-schen Wolfsmilch besetzt. Auf ihren Gipfeln ruhten die Wolken.Man sah auf dem Wege von Laguna her etliche Dromedare herabtreiben.

Ich hatte die erste Gelegenheit benutzt, ans Land zu fahrenDer gelehrte Mineralog Escolar, dessen Bekanntschaft ich machte,übernahm es lieb- und hilfreich, mir einen Führer für den andernMorgen zu besorgen. Den 29. Oktober früh trat ich mit Eschscholtzdie Wanderung an. Wir wollten den gebahnten Weg nach Lagunavermeiden; Sennor Nicolas, unser Bote, führte uns irr in den öst-lichen, felsigen, öden Thälern. Um wenige zerstreut liegende Ansie-delungen sah man den Drachenbaum und die amerikanische ^.Aavsund Oaetns Opuntia. Die mehrsten bezeichnenden Formen dertropischen Natur waren dem Menschen hörige, ausländische Gewächse.Wir kamen nach 3 Uhr zu Laguna an. Es begann zu regnen. Wirspeisten Weintrauben und besuchten den gelehrten Or. Savignon, deruns ein Empfehlungsschreiben an Herrn Cologan in Oratava gab:

ijuiereucko privar a In LLLa äk OotvALu < SU autiAuo privi-lsAio <te xrote^er los sabios viaZeros sta." Nicht wollend dasHaus Cologan seines alten Vorrechtes bsrauben, die weisen oder ge-lehrten Reisenden zu beschützen u. s. w. Wir fanden ein Unterkom-men zu Nacht und Weintrauben zur Speise bei einer sehr gesprä-chigen und lustigen alten Frau. Gasthäuser giebt cs auf der Inselnur zwei, zu Santa Craz und zu Oratava. Am Morgen des 30.strömte der Regen. Wir schlugen den Weg nach Oratava ein. Er