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Ich war und blieb fremd in Plymouth. Dis Natur zog michmehr au als die Menschen. Sie trägt einen unerwartet südlichenCharakter und das Klima scheint besonders mild zu sein. Die süd-europäische Eiche (Huereus Ilex) bildet die Lustwälder von MountEdgcvmb, und Ll-iguolm ZruiuMvrs blüht im Freien am Spalier.
Das Meer hat bei hohen felsigen Ufern und Fluthen von einer .Höhe, die kaum auf einem andern Punkte der Welt (auf der Küstevon Neuholland) beobachtet wird, seine ganze Herrlichkeit. Die Flutbsteigt au den Uebergangs- Kalk- und Thouschiefer-Klippen bis aufzwei und zwanzig Fuß; und bei der Ebbe enthüllt sich dem Augedes Naturforschers die reichste, wunderbar räthselhafteste Welt. Ichhabe seither nirgends einen an Taugen und Seegewürmen gleichreichen Strand angctroffen. Ich erkannte fast keine von diesenThiereu; ich konnte sie in meinen Büchern nicht aufsinden, und ichentrüstete mich ob meiner Unwissenheit. Ich habe erst später er-fahren, daß wirklich die mchrsten unbekannt und unbeschrieben seinmußten. Ich habe im Verlauf der Reise Manches auf diese Weiseversäumt, und ich zeichne es hier geflissentlich auf zur Lehre fürmeine Nachfolger. Beobachtet, ihr Freunde, sammelt, speichert einfür die Wissenschaft, was in euren Bereich kommt, und lasset darindie Meinung euch nicht irren: dieses und jenes müsse ja bekanntsein, und nur ihr wüßtet nicht darum — War doch unter denwenigen Land-Pflanzen, die ich von Plymouth zum Andenken mit-nahm, eine Art, die für die englische Flora neu war.
Uns begünstigte die heiterste Sonne. Ich begegnete auf einermeiner Wanderungen zweien Offizieren vom 43. Regiments, dieneugierig unser Schiff zu sehen, mir auf dasselbe folgten. Sieluden den Kapitain und uns alle, Genossen ihres gemeinschaftlichenTisches zu sei». Die Einrichtung ist getroffen, daß an einem oderzweien Tagen der Woche ein reichlicheres Mahl aufgetragen wirdund jeder Gäste mitbringen kann. Der Kapitain und ich folgtender Einladung. Ich glaube nie eine reichlicher besetzte Tafel gesehenzu haben. Es ward viel gegessen, noch mehr getrunken, wobei je-doch den fremden Gästen kein Zwang auferlegt wurde; aber esherrschte keine Lustigkeit. Am Abend gaben uns, die uns eingeladcn