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3 (1890) (LIV.) Rede gegen Konon [u.a.] (XXIII.) Rede gegen Aristokrates
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ΔΗΜΟΣΘΕΝΟΥΣ

XXIII. ρ. 689-

τέρω βαδίζει, και οίικέτι ταντ απόχρη, άλλ εϊ μη καιφύλαξε# 1 έκαστον τούτων, εκείνων γ 1 ονδεμία χάρις, ώςεοικεν.

204 Τον μέντοι ταν&* όντως αισχρώς προεληλυ&έναι, είδει μετά παρρησίας είπεΐν τάλη&ή , ουδένες υμών, ώ άν-δρες 'Λ&ηναίοι, μάλλον είσ 3 αίτιοι, ονδε γάρ δίκην ετιλαμβάνειν εθ-έλετε παρά των άδικονντων, αλλά καί τοντ 3εξελήλν&εν εκ τής πόλεως. καίτοι a/.ixpaad · 3 ώς εκόλαζονοι πρόγονοι τους άδικονντας εαυτούς, εί παραπλησίως

205 νμίν. εκείνοι Θεμιστοκλέα λαβόντες μείζον αυτών άξιοννταφρονείν, εξήλασαν εκ τής πόλεως καί μηδισμόν κατέγνω-σαν καί Κίμων', ότι την Παρίων μετεκίνησε πολιτείαν

rung der öffentlichen Ehrenbezei-gungen. εί μή καί] wenn ihrnicht auch jedem eine Leibwachegebet. Über φυλάξετε zu § 123.

τούτων, der Belehnten, εκεί-νων, = των τιμών καί δωρειών.

ως εοικε] nimirum, uideli-cet, zu 18, 202.

204. εί δει τάληθ-ή ] eine For-mel, die durch häufigen Gebrauchsehr an Bedeutung verloren hat.τοντ, = το έ&έλειν δίκην λαμ-βάνειν.

205. Θεμιοτοκλέα κατέγνω-σαν] Die Verbannung des Themi-stokles durch den Ostrakismos gingvermutlich 01. 76, 1. 476 vor sich.Er zog sich nach Argos zurück undhier erst traf ihn einige Jahre spä-ter die von den Lakedämoniern inAthen angestiftete Beschuldigungwegen Einverständnisses mit denPersern. Thuk. 1,135. Plut. Them.23. Corn. Nep. Them. 8. κατέγ-νωααν, näml. αυτόν. πάτριον]Über diese vielbesprochene Stelleist unmöglich zu einem sicherenResultat zu kommen, da keine derbeiden handschriftl. Überlieferungen

πάτριον und Παρίων, und zwarso nach Vömel (Jahrb. f. Phil. 66,108) eigentlich nur Y, während Ω

τρ ,τ ο

παρίων und Σ παρίων haben, letz-teres angeblich beides, die Urlesartsowie die darüber gesetzte, vonderselben Hand in der Geschichteeine völlig genügende Erledigungfindet. Von einem Anschlag Ki-mons auf die Verfassung von Parosverlautet nichts. Zur Bettung derLesart Παρίων haben daher zuerstSauppe (de causs. magnitud. Athen,p. 21) und nach ihm Vischer (KimonS. 54), K. F. Hermann (Staatsalterth.§ 158,4), A. Schäfer (Dem. u. s. Zeit1,283,2) u. Weil eine Verwechselungdes Kimon mit seinem Vater Miltia-des, der in der bekannten parischenAngelegenheit (Herod. 6,133 ff.) ver-urteilt wurde, von Seiten des D.angenommen. Ein solcher histori-scher Irrtum ist bei Demosthenesnicht ausgeschlossen; dafür wirdauf die Nachricht über Alcibiadesin der Midiana § 143146 verwie-sen. Auch die Verwechselung derbeiden Perdikkas wird ihm schuldgegeben: 200. _ Auch von seinemNebenbuhler Äschines wird be-hauptet, dafs er in der Rede vonder Gesandtschaft § 172 die beidenMiltiades verwechselt habe. DerSatz mit ότι μετεκίνησε scheintdie Härte der Strafe entschuldigen