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1357 einen „Heinz mit dem Bart u auf, während Cöln —■nach Becker — schon im 12. und 13. Jahrhundert die ver-einfachten Namen Minne fass, Bar fass, Buntebart be-herbergte. Wo übrigens die einfache Benennung eines Körper-theiles — wie Fass, Daumen, Maul — zum Beinamenwurde, ist selbstverständlich anzunehmen, dass der betref-fende Körpertheil des nach ihm benannten Individuumsdurch Dimensionen oder irgendwelche Eigenthümlichkeitauffällig war.
Moderne Familiennamen dieser Kategorie meist in Zürichund dessen Nähe heimisch sind folgende: Barth, Schweizerbart,Hesselbarth, Hechelbart, Spitzbarth, Zwilchenbart (= dermit doppelt gedrehtem Bart), Hase nfratz = Hasenscharte,Haupt, Breithaupt, Weisshaupt, Glatthaar, Pfleghaar (schon1504), Weisshaar, Kraushaar, Reithaar, Maul (Mul, schon1357), Kussmaul, Rindsmaul (österreichische Grafen), Zopf,Lachmund, Rosenmund, Rothmund, Nase, Spitznase, Kopf,Krauskopf, Schwarzkopf, Steinkopf, Frischkopf, Weisskopf,Farrenkopf (Carlsruhe 1886), Zahn, Weibezahn (nach Heintze= Wackelzahn), Hals, Schönhals, Schlund, Bauch (vergl.aber auch oben, pag. 44), Gutzschebauch (in Constanz, wohlvom schwäbischen gautschen, wiegen, schaukeln), Breiten-bauch, Brust (schon 1357), Brüstle, Brüstlein, Buckel,Ellenbogen, Kropf, Knie, Schenkel, Bein, Krummbein(Göppingen), Ochsen bein, Hölzenbein, Fass, Füssli (UliFüsseli, schon 1357), Faust, Finger, Fingerlin (Ulmischesehrbares Geschlecht, vergl. Siebmachers Wappenbuch I,pag. 218; noch in den 1850 er Jahren logirte ein BaronFingerlin aus Constanz häufig in Zürich), Feinaigle (= Fein-äuglein, schwäbisches Geschlecht), von Gansauge, Rothaug(aus Tauberbischofsheim), Oggenfuss (= Unkenfuss, schon1357 Cuni Okenfiess in Rümlang).
Alten Actenstiicken aus Zürich und der übrigen deut-schen Schweiz sind folgende Namen gleicher Art enthoben:Bärenschenkel (Bruder Joh. Bernschenkel 1367, Neujahrs-blatt von Bülach) und wohl damit identisch Brennschenkel(Cunrat Br. von Basel, Glückshafenrodel von 1504), Feissci-baggo (Habsburger Urbar von ca. 1310), Lermündlin (viel-