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Adressbuch von 1886)^ Stubenvoll (ebenda), Frischauf(Zürcher Adressbuch 1889), Seltengast (Rud. S., Regestenvon Einsiedeln), Seltenglück (Jakob S. von Zofingen, Gliicks-hafenrodel 1504), Hans uff allen Vieren von Zürich(Glückshafenrodel 1504), Dreierlei (Joh. Dryerley vonBremgarten, ebenda), Frühauf (Hans Früuff von Walds-hut, Burgerbuch 1412), Fürbass (Rudi F., Jahrzeiten-buch Küssnacht), Fürüber (der alt Fürüber, Steuerbuch
1400) , durch den Zaun (Dinli dur den Zun, Steuerbuch
1401) , Ueberdheid (Steuerbuch 1358), Umundum (AelliUmbendumin, Steuerbuch 1357), Niemansfug (Steuerbuch1400), Nimmerselig (Hermen Niemerselig, JahrzeitenbuchUster), Fischtüri = Einer, der die Fische vertheuert, alsowohl ihrer viele verzehrt, oder theuer verkauft (Fischtüriin Hirslanden, Steuerbuch 1408), Feuerimdach (so viel alsjähzornig, Für im Tach und sin wib, Steuerbuch 1408) undnoch derber Für im Ars (Rytz Für im Ars von Zollikonund Hans Für im Ars von Uznach, im Glückshafenrodelvon 1504).
Dass Benennungen für Körpertheile zu Bei- und in derFolge aus diesen heraus zu Familiennamen werden konnten,bedarf keiner langen Erläuterung ; eignen sie sich doch dazuso gut, dass — wie Ideintze pag. 49 richtig bemerkt — sienoch heute häufig appellativ gebraucht werden. Wir nennennoch heute ein blondes Kind „Flachskopf“, einen Gross-sprecher „Grossmaul“, einen Invaliden „Stelzfuss“, „Einarm“und wandeln damit in den gleichen Fusstapfen, die nochvon unsern Vorfahren des 12. Jahrhunderts herrühren. DieForm derartiger Namen war aber ursprünglich eine com-plicirtere als heutzutage; sie lautete, wie Bacmeister, Ger-manistische Kleinigkeiten, pag. 36, aus alten Urkunden an-geführt hat: „mit dem Dumen 1373 Braunschweig; „mitder Hand“, 1383 Augsburg, woraus in der Folge durchAbwerfung von Artikel und Präposition „ Daumen“ und„ Hand “ wurde. Zürich weist noch im Steuerbuch von