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thürmiges Münster dargestellte alte Stiftskirche von Einbrachnoch gekannt haben, die ja ohne Zweifel in Grabsteinen so-wie in auf Glas und al fresco gemalten Wappen noch vieleDenkzeichen an den umliegenden Adel enthalten haben wird.
Die schon in einem frühem Abschnitte erwähnten Nach-kommen eines Benno oder Berno, die Benninge oder Ben-ninger — heute noch in Embrach ungemein zahlreich —erscheinen im Jahrzeitenbuch sowohl unter dieser altenNamensform als unter der jüngern von Benikon (Gertrudvon Benikon). Man wird annehmen dürfen, dass die imDorfe Embrach verbliebenen Zweige der Sippe auch beimalten Namen Benninger verharren, während eine andereLinie, nachdem sie auf dem Bergrücken südlich vom Dorfeeinige Höfe angelegt hatte, denen der Collectivname Benning-hofen — der heute noch bestehende Weiler Bänikon — ge-geben wurde, in der Folge nach dem Weiler „ von Benikon “geheissen wurde. Letzterer Familienname ist ausgestorben.
Die mit „von“ componirten bäurischen und bürger-lichen Familiennamen sind in der Ostschweiz heutzutagerar geworden, während sie z. B. in den Kantonen Bern undSolothurn, namentlich im Berner Oberland, noch sehr häufigsind; man denke nur an die von AUmen, von Bergen,von Känel, von Siebenthal, von Grünigen, von Müllinen,von Balmoos (letztere Beiden nicht mit den beiden Ritter-geschlechtern von Mülinen — ursprünglich Aargauer —und von Ballmoos zu verwechseln) von Gunten, von Rütte,von Rohr, von Daniken, u. s. w.
Ganz besonders zahlreich aber sind diese aus Namenvon Feldmarken, Weilern oder Ortschaften mit Vorgesetztem„von“ (van) gebildeten Familiennamen am Niederrhein undvor Allem in Holland.
Einmal festgestellt, dass die alten ächten Adelsnamen■— abgesehen vom städtischen Uradel — fast ausnahmslosaus einem Orts- oder Burgnamen mit vorangestelltem „von“bestehen, ist es begreiflich, dass diejenigen Geschlechter,welche erst im 14., 15. und 1(3. Jahrhundert in den Adel-stand eintraten und nicht zufällig, wie die heimischen vonBiesbach und von Wattenwgl-, ein ursprünglich bürgerliches