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folgenden Abteilung vorbehaltenen, ursprünglich Rang,Grad oder kriegerisches Amt bedeutenden Namen —, wenigzahlreich. Fend, Veut (Rudolfus dictus Vendo im Anni-versar der Propstei), ein uraltes Wort, bezeichnet nachVilmar den Fusssoldaten, Grotefend also den grossen Fuss-kneclit, SchildJmecht, Kampf — der Kämpfer, Schiess, Schuss,Schütz, Krieger, Weppner oder Weppler, der junge Adelige,der sich zum Waffenhandwerk ausbildet, aber die Ritter-würde noch nicht besitzt. Eisenmann kann wohl den schwergepanzerten Kriegsmann, daneben aber auch den Eisen-händler bedeuten. Der Name Böschenstein soll ursprünglichBüchsenstein gelautet haben und die Bezeichnung des Comstablers oder Kanoniers, von seinem Geschosse hergenommen,sein. Endlich mag hier noch eines Namens godacht werden,der an den unheimlichen Mann erinnert, an den sich ver-zagte Kriegsleute vor Beginn des Feldzuges wendeten, umihr Leben zu sichern, an den Q fror er, der sie „gefroren“oder kugelfest zu machen verstand. (Andresen, S. 95.)
Nicht so zahlreich, wie die von Benennungen für Hand-werk und Hantirung, Gewerk und Berufsart im engernSinne entlehnten Familiennamen, aber gleichwohl ebenfallssehr häufig, sind die Bezeichnungen, die ursprünglich fürStand, Würde und Amt eingeführt und gebraucht wordenund in der Folge in Familiennamen übergegangen sind.
Um mit den Standesbezeichnungen den Anfang zumachen, so geben dem Gegensätze zwischen Städtern undLandleuten Ausdruck die Namen: Stadtmann, Burger,
Bürger, Burgmann, Borgmann, Burmann, Bormann undähnliche. Für den Landbewohner scheinen mehr die Be-nennungen nach seiner Berufsart, also Hauer, Jäger, Holzeru. s. w. gebräuchlich gewesen zu sein; doch kommt dieallgemeine Bezeichnung Landmann zweifelsohne auch vor.Unter Landsass (Anna Landsässin von Zürich, im Glücks-hafenrodel von 1504) verstand man in Zürich speciell dieunter der Souveränität der Stadt Zürich auf der zürclie-