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(galz, das verschnittene Schwein), ist nach dem schweize-rischen Idiotikon, Band II, Spalte 296, derjenige, welcherdie jungen Schweine, Schafe und Kälber verschneidet. Dergleiche Sinn steckt in dem naiven Namen Nunnenmacher(Hensli N. in Weiningen, Steuerbuch anno 1400). Glaser',Qoldsehmid, Gloggner (der Glockengiesser), Hafner, Haggen-macher (nach Hotz = Hackenbüchsenmacher), Kessler,Löffler, Mahler, Maurer, Murer nebst dem altziirclierischenCompositum Schivarzmurer, Nagler, Ofner (womit aber auchder aus der Stadt Ofen Hergekommene gemeint sein kann),Pfändler, Pfänner, Rademacher {Karlsruhe 1890), Riemen-schneider, Riemer = Sattler, Säger, Säger, Sailer, Seiler,Sattler, Schlosser, Schnetzler (Heinz Snetzer, schon 1357im Steuerbuch) und Schnitzler, Schreiner, Spengler, Spiller,Spilhnann (= der Spindelmacher; Gerold Meyer v. Knonau),Spindler, Sporrer (schon 1408) und Spörri, Täschler, Uhr-macher, Wagner, Ziegler, Zimmerer, Zimmerli, Zimmer-mann sind einer Erläuterung nicht bedürftig. (Am obernNeckar können übrigens die Namen Zimmerli und Zimmerer,wie aus mancher heitern in der Zimmern’schen Chronikaufbewahrten Historie zu lernen ist, leicht auf dynastischeAbstammung zurückweisen.) Schwertfeger (ArystottylosSwertfäger, im Glückshafenrodel von 1504), Tegenmacher(von Rapperswyl, ebenda), Schiffmacher (ebenda), Winden-macher. (ebenda), Siebmacher (ebenda), Helgenmacher — derVei’fertiger von Heiligenbildchen (Peter Ii., der Kessler, vonZürich, ebenda) sind ebenfalls leicht verständlich. Baader,Bader bezeichnet urspünglieh den Inhaber einer Badstube,Schürer, Scherer, Scherrer, Schär, Scheer, Scherr den Bart-und Haarscheerer. In der Folge hat sich mit beiden Bezeich-nungen der Begriff des niedern Chirurgen verbunden. Schrä-pfer, Schrepfer (schon 1357) ist gleich Schröpfer. Badstüberund in auffallender Entstellung Patschdieber, Stüber, Stieber,Steuber, Stübener, Stöber, Stöbener, alle in Deutschland vor-kommend, bedeuten ebenfalls den Inhaber einer Badstube,Stüber (in Bern) ebenso, aber auch den Wirth auf der Zunft-oder Gesellenstube, die da und dort kurzweg die Stube hiess.
Ein Name von ungeheuer grosser Verbreitung ist die