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Vielfach aber haben diese dem Germanen fremdartigund fast wie unbehaglich vorkommenden Personennamenso durchgreifende Veränderungen, wie Kürzungen am Anfangoder am Ende, Zusammenziehungen, Zerdehnungen und Um-bildungen durchmachen müssen, dass die ursprünglicheNamensform kaum oder gar nicht mehr zu erkennen ist,wie wir unten an einigen Beispielen beweisen werden.
Im Uebrigen haben auch diese kirchlichen Personen-namen vielfach in ganz ähnlicher Weise wie die alten ger-manischen eine grosse Menge von Familiennamen hervor-gebracht, einmal durch Uebergang in die deutsche oderlateinische Genitiv-Form: Petri, Georgi, Philippi, Simons,Andrecie, Adams, Mathias, Jacobs; dann durch Anfügungder patronymischen Endungen er und son, sen: Gallusser,Klauser, Christophen (St. Gallen), Hensler, Peterer (Appen-zell), Paalsen, Steffensen, Petersen, Mathisson, ferner durchUebergang in die Verkleinerungsformen auf i, li, lein, le undniederdeutsch eke. So wurde
aus Jakob: Jdggi, Jäggli, Jecklin, aus Johannes: Jenny,Jilnike, Jäneke,
aus Nikolaus: Niggli ;
endlich durch neue Verstärkung der allzu knapp gewor-denen Verkürzungen vermittelst Anfügung der Silbe mann:
aus Thomas, durch die Koseform Thom Thoma hindurch:Thommann, Tkommen ;
aus Nicolaus durch die Formen Klaus, Cloos, Klosshindurch: Klossmann,
aus Andreas durch die mittelst Kürzung im Anlaut ent-standenen Formen Drees, Dreese, Drei« hindurch:Dreesmann, Dräsemann, Driesmann ;
aus Gallus durch die gekürzte Form Gail hindurch: Gall-mann , wobei immerhin zu bemerken ist, dass derName Gailmann auch einen Hörigen des hei-ligen Gallus, also der Abtei St. Gallen, bedeutenkönnte.
Um übrigens von den oben erwähnten durchgreifendenVeränderungen einen Begriff zu geben, welchen die fremd-