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(Gemeinde Gossau und Gemeinde Gachnang), Diczinghofen,Diezikon (Gemeinde Wald), Zollinghofen, Zollikon (Zol-likofen bei Bern und Zollikon bei Zürich; vergleiche hiezudie Familiennamen Zollikofer und Zolliker), Attinghofen,Attikon (bei Wiesendangen).
Es ist oben (S. 4 u. 6) schon angedeutet worden, dasssich bereits im achten, neunten und zehnten Jahrhundertunter die cursirenden altgermanischen Personennamen auchin unsern Gauen vereinzelte fremdsprachige, vorzugsweisedurch die Ausbreitung des Christenthums unter den Ale-mannen eingeführte kirchliche, dem alten und neuen Testa-mente entnommene Personennamen gemischt haben. Mitder Stärkung des Einflusses der Kirche auf das Volk wurdensie häufiger und häufiger, so dass die Taufnamen — sodürfen wir nun die Personennamen in christlicher Zeitnennen — bald ungefähr gleiclnnässig aus altdeutschen undaus fremdsprachigen, meist kirchlichen Personennamen be-standen. Selbstverständlich waren auch Letztere, gerade sogut wie die Ersteren, fähig und geeignet, zu Familiennamenzu werden oder solche hervorzubringen.
Einige dieser kirchlichen Personennamen, speciell solche,die von Hause aus kurz waren, sind unverändert zu Fa-miliennamen geworden, wie Thomas (hebr. „der Zwilling“)und Lucas (lat. zusammengezogen aus lueanus, der zurunteritalischen Völkerschaft der Lucanier Gehörige); Kaspar(persisch Kansbar, „Schatzmeister“), Paulus (lat.„der Kleine“),.Marcus, Michael (hebr. „Wer wie Gott?“), Johannes (hebr.Jehochanan, „Gott ist gnädig“), Adam (hebr. „der Mensch“),Simon (hebr. „Erhörung“), David (hebr. „geliebt“), Felix(mit dem Compositum Altfelix). Andere haben wenigstensdie lateinische oder griechische Endung abgeworfen oderentstellt wie Georg („der Landbauer“), Paul, Philipp („Ross-freund“), Peter (Petrus, „Fels“), Gail (v. Gallus, lat. „derGallier“), Marx (Marcus, lat.), Michel, Christoph (Christo-phorus, griechisch „Christusträger“), Jakob (Jacobus, hebr.Jaakob, „der Fersenhalter oder Nachgeborne“).