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Constaffel hinab, so stossen wir auf eine grosse Zahl vonPersönlichkeiten, zu der Klasse der Dienstboten, Zuge-wanderten, fahrenden Leute u. s. w. gehörend, nach derenFamiliennamen, wenn sie überhaupt im Besitze eines solchengewesen sind, Niemand fragte, um die man sich nicht küm-merte. Diese Leute nannte man einfach nach der Hantirung,die sie eben trieben, nach ihrer Anstellung, nach eineräusserlich auffallenden Eigenschaft, Frauen auch einfach beiihrem Vornamen. Unter den Männern, die alle Fronfasteneinen Schilling geben (1508 „Hindersäs so 1 js geben“),finden wir neben solchen mit vollen Personen- undFamiliennamen 1501, 1506, 1508, 1509 den „langen Jörg“,1501 und 1505 den „Frowenwirt“ (Inhaber eines Bordells),1501 und 1505 den „Knecht zur Wiegen“ (damals dasZunfthaus der Müller und ursprünglich zum Ross in Wigen,Streitross, geheissen), 1506—1509 „Iieini zur Wiegen“ ge-nannt, 1501 —1509 den „Bildhower“, 1501 —1508 einen„Andres im Zürichbergerhus“, 1501 und 1505 „bastian dengerwerknecht“, 1501 einen „Hanselman“, 1505 „Hanselmanafentürer“ geheissen. Wir machen ferner in den gleichenJahren die Bekanntschaft eines „Knecht zum Kämbel“, eines„Urban der Teck“, eines „Ludi Bapyrer“, eines „Lips,Wilhelm vetters Tochtermann“. Ein anderes Individuumwird mehrere Jahre hindurch einfach als „der stubenmaler“im Register fortgeführt. Zwei Mitglieder des ehrsamen Lelir-standes heissen 1505 „Mr. Urban Kindleerer“ und „Mr.Bernhart Kindleerer“. In der Folge erscheint der Letzteredeutlicher bezeichnet als „Mr. Bernhart 1 Vjjss Schulmeister“.Ersterer dagegen zeigt uns nur einmal seinen wahren Namen„Mr. Urban Tüscher Schulmeister“, wenn diess nicht etwaheissen soll deutscher Schulmeister; später ist er wiedergenannt „Mr. Urban Schulmeister“ und schliesslich 1508und 1509 „Urban schriber“.
Unter den Frauen in der Stadt, die sechs Heller zahlen,und unter den einen Schilling zahlenden Männern und sechsHeller zahlenden Frauen „im Kratz“ — zu jener Zeit eineschlechte Sackgasse, von den anrüchigsten, zweideutigsten undärmsten Leuten, dem eigentlichen Proletariate der damaligen