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Urkunden des Klosters Allerheiligen in Schaffhausen imMärz des Jahres 1050 neben dem Zürichgaugrafen Eber-hard (nachmals von Nellenbnrg genannt) und dem HerzogeBerthold von Zähringen schon eine ganze Schaar von ritter-lichen Dienstmannen mit vollem Personen- und Familien-namen versehen erscheinen, darunter aus unsern Gegendenz. B. Adelbert von -Strass (bei Frauenfeld) und Alberichvon Bibern (im Kanton Schaffhausen), sehen wir dagegenetwa fünfzig Jahre später in den Urkunden der Fraumünster-abtei Zürich ein ungefähr in’s Jahr 1100 gesetztes Ver-zeichniss von Hörigen in Pfäfffkon, in welchem diese Letztemnoch ganz kurzweg Alpsint und Hiltebirc, Adilcart undAdilkis, Adilpert und Rihfrit u. s. w. heissen.
Aus den Urkunden des Stiftes St. Gallen lässt sichersehen, dass am 20. November 1135 der Abt Werinherdie Hörige des Stiftes Wiborat mit ihren Kindern Udalrich,Adelpert, Ludenta, Perta, Mathild und Goztrut zu unmittel-baren Gotteshausleuten erhebt, wobei nicht nur die alsZeugen anwesenden Klosterbrüder Reginolt, Eberhart, Udal-rich und Walpret, sondern auch die Dienstleute Walther,Clmonrat, Guntram u. s. w. noch blosse Personennamenführen. Aber schon 1167, als Kaiser Friedrich I. seinenDienstmann Heinrich von Bütlingen dem Kloster St. Gallenals Dienstmann iibergiebt, sehen wir diesen sowohl als dieweltlichen Zeugen des Uebergabeactes Diethelm Schultheiss(causidicus), Rudolf Schenk (pincerna), Bertold von Cappel,Arnold von Glattburg, Heinrich Scoran, Konrad den Käm-merer, Walther von Straubenzell und Ulrich von Sitterdorfmit vollen Personen- und Bei- oder Familiennamen versehen.
Die Namen einiger der ältesten Burgergeschlechter derStadt Zürich und einiger Familien der nähern Umgegendlernen wir im Jahre 1145 kennen,*) als Otto vom Neumarlitein Zürich ein Rebgut in Zollikon den Heiligen Felix undRegula schenkt, welches er gegen einen jährlichen Zins aufLebenszeit wieder erhält. Bei dieser Vergabung waren vonLaien zugegen und compariren in der Urkunde: Ulrich der
*) Urkunden der Abtei Zürich, Xo. 45.