Print 
Johann Heinrich Lamberts ... Pyrometrie oder vom Maaße des Feuers und der Wärme
Place and Date of Creation
Page
358
Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
 

Z88

Verkeilung der Svnnenwärme unter der Erde.

Monate.

Fuß Tiefe der Thermometer unter der Erde.

L

5

I

5

2

3

!

4

6

Januar.

3t

80

74

68

60

50 !

35

Februar.

90

82

,

78

70

65

54

45

Merz.

-.

2-9

S-

49

53

53

48

46

April.

4-

3

-.

2 O

20

2 «

29

Z 2

-

32

May.

-4-

22

- 4 -

IZ

-4-

11

j

2

2

6

iS

Juuy.

52

- 4 -

38

-4-

33

-4-

24

-4-

,8

4-

ii

-4-

r

Inh.

- 4 -

54

- 4 -

42

-4-

40

-4-

32

3-

-4-

26

-i-

18

August.

-i-

44

42

4-

38

34

- 4 -

36-4-

32 -4-

26

September.

24

-4-

22

24

25

- 4 -

29 - 4 -

28

28

Ockober.

12

r6

,

IZ

7

- 4 -

r, 4 -

6 4 -

14

November.

48

46

42

1

ZO

21

13

0

December.

- -

7-

7'

66

;6

46

35

20

" Mittel.

12

18

17

16

1Z

n

9

§. 674.

Nach diesen Zahlen habe ich für die r, z, 4 , 6 Fuß tiefen Thermome-.Flxar ^ eben so viele krumme Limen gezeichnet, die Ordinären aber für den nur z Zolltiefen durch 0 angedeutet, thei !6 um die Figur nicht zu verwirren, lheils auch,weil dieses Thermometer noch mehrere Jahre durch Härte müssen beobachtet wer,Len um seinen wahren mittler« Gang bestimmen zu kennen. Voray. steht diec^LLi^sche Stuffenleiter, und durch deren 0 habe ich die Abscissenlinie gezo,aen und die Monate oder eigentlich die Mittlern Tage derselben durch die Anfangs-buchstaben angezeigt. Man sieht aus der Figur ohne Mühe, daß unter der Erdedie größte Wärme und die größte Kälte desto später eintrift, je tieferer Ort ist.2 . E- in der Tiefe von 6 Fuß fallen diese Zeiten auf den Anfang des Septembersund des Merzen. In noch größern Tiefen noch später. Wenn demnach Ma-rione in seinen Kellern, die viel tiefer waren, nicht spätere Zeiten findet, (§. 153 .1 - 4 .) so rührt dieses großenteils daher, daß in den Zugängen zu den Kellernnicht dichte Erde, simdern Luft »st, wodurch die Wärme sich viel leichter fort-

§. « 7 !.

Die in der Figur gezeichneten Linien haben überhaupt eben die Gestalt,welche die für die äußere Sonnenwärme gezeichneten haben. Sie lassen sich dem -nach eben so durch Gleichungen von der Form

v --- a. s(b -l- x) -l- c. s (ä -4- r x) 4- ücc.