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Johann Heinrich Lamberts ... Pyrometrie oder vom Maaße des Feuers und der Wärme
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12
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D e r

Pyrometrie

oder

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vom Maaße des Feuers und der Wärme

Zweyter The kl.

Von der Ausdehnung der Körper durch die Wärme.

ch habe bereits (§. 14.) angemerkt, daß das Feuer nirgends allein verkömmt.

sondern immer mtt andern Materien verbunden ist. Die Scheidekünstler,denen es in allewege daran gelegen ist, das Feuer und dessen Wirkungen genau zukennen, finden, daß in verbrennlichen Körpern ein gewisses brennbares Wesen,phlogiston ist, welches wenn es durch das Brennen aus den Körpern weggehr,nichts als eine feuerfeste Asche, und in dieser mehrenrheils ein feuerfestes Laugen-salz zurücke läßt. Dieses Phlogiston ist wohl nicht das Feuer selbst, aber esscheint mit demselben, um mich des chemischen Ausdrucks zu bedienen, die größteVerwandschaft zu haben. Es befindet sich vorzüglich im Fette oder ölichteuMaterien, und mittelst solcher kann es besonders den singeäscherten Metallen der-gestalt wieder gegeben werden, daß fie wiederum ihre Flüßigkeir und metallischeForm erhalten.

§. 2L.

Die Schwierigkeit das Feuer oder auch das Phlogiston rein zu erhalten,Mid es seiner Menge und Stärke nach unmittelbar ausp,messen, verursachet, daß

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Erstes Hauptstück.

Von der Ausdehnung der Luft durch die Wärme»