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Mi.
Der -
Pyrometrie ^
oder
vom Maaße des Feuers und der WarmeSiebenter T h e i l.
Von der Empfindung der Warme.
Erstes Hauptstück.
Warme menschlicher und thierischer Körper.
§. 544»
le Verwandlung der Nahrung malle die Theile, woraus menschliche undthierische Körper bestehen, die in Ansehung der Dichtigkeit und der Co-häsionskräfte verschieden sind, leitet ganz ungezwungen auf den Gedanken, daßauch die in den Nahrungsmitteln liegenden Feuertheilchen, in Ansehung der Wär-me ungleiche Wirkuuge« Hervorbringen können.. Die erste Veränderung geht be-reits iin Munde beym Kauen, fürnemlich aber im Magen vor, und dann könnenauch in den Drüsen, wo der Nahrungssaft neue Verwandlungen leider, neueVeränderungen der Wärme vorgehen. Endlich dient besonders die sein,eile Be-wegung des Blutes in den Pulsadern dazu, die Wärme selbst in die äußerste Theiledes Leibes zu bringen. Die Bewegrmg des Leibes befördert immer auch die vomGeblüte, und überdies den Durchfluß der Säfte durch die Drüsen, Gefäße undselbst auch durch die festem Theile, und dadurch so, wie durch das Reiben kann sow»hl neue Wärme erzeugt als die bereits erzeugte wirksamer gemacht und ausge-breitet werden. DaS Anreiben der flüßigen Theile an die festem, dürfte wohl nichtviel Wärme erzeugen, und des Douglas Meynung, als könnten die Blutkügel-chen dazu mehr beytragen, wird von ihm so vorgetragen, als wenn die Nahrungerst müßte in Blut verwandelt werden, ehe einige Wärme daraus erzeugt werdenkann, und so müßte, wenn man sagt, daß die Speisen im Magen kochen, dasBlut das Feuer dazu hergeben. Man kömmt ungezwungener fort, wenn man
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