Die tägliche Sonilemvänne.
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Diese sehr schöne Witterung dauerte noch einige Tage fort. Es war aber deni ^ten würdigt, den i^ten wurde die Sonne zuweilen mit Wolken bedeckt. Esmag auch wohl in der Ferne geregnet haben. Denn den 2vsten Abends uni roUhrstund das Th'rmometer auf dem i6ten Gr., und Len 21 sie,, Morgens um 6^ Uhrbey 12, g Grad, demnach wieder so tief als Anfangs den i zten. Den rastentrafen endlich Wolken und Regen ein. Diese schöne Witterung war damals destoangenehmer, da in den 5 vorhergehenden Monaten in allem nicht 20 schöne Tagegewesen waren. Dieses ist auch der Grund, warum das Thermometer währendden ; Tagen, von Tag zu Tag merklich höher stund. Denn die größte Wärmewar, den letzten Tag allein ausgenommeu.
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darinn gesucht werden, daß die Sonne erst des Morgens um 7 Uhr über die Bergeempor Heg, und erst gegen 9 Uhr anfieng in das Cabinek zu scheinen.
§» 62g»
Diese zween Umstände machen nun, daß ich diese Beobachtungen ebennicht al^ einen Probirstein der vorhin angegebenen Rechnungen ansehen kann.Man sieht aber ohne Mühe, daß sie einen doppelten Erfolg haben müssen. Denndie Sonne hakte um 7 Uhr schon eine ziemliche Höhe. Sie fieng daher als siehinter dem Berge hervor kam, mit voller Macht an, den Boden zu erwärmen.Dieses macht nun, daß sich die Linie b c ci von bis k sehr wenig, von k anaber sehr schnell aufwärts ziehen muß. Sodann da die Stadt nach dein wahrenAufgange der Sonne noch ^Stunden lang im Schatten des Berges lag, blieb derBoden und die Lust währender Zeit kühler. Dieses macht die größte Tageswärmegeringer und verspatiget die Zeit da sie eintraf. Man kann beydes aus der Rech-nung herleiten, wenn man in der Integralsormel (§. 612.) die beständige Größeso bestimmt, daß y — 0 sey, wenn w — — ^ n ist. Man kann sich aber auchdurch eine ganz leichte Betrachtung davon versichern. Denn die Wärme ist amgrößten, wenn ä ^ — 0 ist, und folglich die Wärme, so die Erde in einem Zeit-«heilchen cl KI von der Sonne erhält, derjenigen gleich ist, die sie in eben demZeil-theilchen verliert. Nun ist diese letztere, der wirklich vorhandenen Warme propor-tional, und demnach zugleich mit derselben in dem hier vorkommenden Fall gerin-ger. Also muß auch erstere geringer seyn. Dieses' fordert aber eine geringereSonnenhöhe, und demnach, da die Zeit Nachmittag ist, eine spätere Zeit. Dannaber neigt sich die Sonne schneller, und so muß das Maximum auch wiederumschuellrr adnehmen. Tt