228 Die tägliche Sonnenwärme.
kühlung breitet sich weit herum aus, weil die Wärme sich in der Lusssehr schnellqeqen dir kältere Oerrer zieht. (§. 346.) Kommt aber nach kaltem Werter, Regennnt einem warmen Winde, so nimmt die Kälte ab. Und dieses geschieht für.-„emlich im Winter, wenn nach vorgegangenem Froste Thamvetter einfällt. LSgeschieht dann auch, daß ein aufangmder Regen in Schnee ausartet, wenn nem-lich der Regen die Crdflache genug erkältet, daß der Schnee nicht im Herunter-fallen schmelzen kann. Der Regen ist mehrentheils ein geschinolzner Schnee.
§. 622.
Von aufeinanderfolgenden ganz Hellen und windstillen Tagen habe ich175 r dom iZten brS zum ^len Jnt. fünf unter meinen zu Chur angestellten Wet-terbeobachtungen, wo ich das Steigen und Fallendes Reau,»urschen Thermo-meters jeden Tag sehr oft aufzeichnete. Das Thermometer hieng in einem Cabinet,welches gegen Süden und gegen Westen ein offengelaffenes Fenster Hane. DieSonne schien von Morgen um 9 Uhr bis Nachmittag nm 5 Uhr erst durch Laseine und dann Lurch beyde, endlich nur durch das andere Fenster hinein, ehnejedoch auf das Thermometer zu treffen. Die Luft harre also im Cabinette wenig-stens eben die Wärme als in dem anstoßenden Garten, über dessen Boden dasCabiner nur etwa 4 Fuß erhöht war. Das Thermometer stieg und fiel folgerr-dennaaßen.
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