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Schatzung der Warme nach der Empfindung.
§. 561.
Wenn wlr Wasser oder andere Körper berühren, so wird die Subtangente 7mehrentheils kürzer, und zwar im Wasser 8 bis romal. Mau setze sie über-haupt — ö» Die Wärme des Leibes mag — die vou temperirt scheinenderLuft — a, und die vou dem berührten Körper — jZ seyn. Auch der Zufluß derWärme n mag wenigstens Anfangs einerley Werth behalten. Damit erhaltenwir den Ueberfchuß derWärme 7 — A und die Formel ändert sich in folgende
— (n s -r- /Z — s ,
Man setze ot sey die Wärme, so der Körper habeu muß, damit er beym Berüh-ren weder kalt, noch warm, sondern temperirt zu seyn scheine, so wird, werm -man statt setzt, ä ^ — 0, und dieses gibt
n 6 — ^ — «»
§- 562.
Vorhin hatten wir für die Lust
n 7 — 5° — 2.
Menu wir demnach für n, ^ in beyden Fällen einerley Werth behalten, jo ha-ben wir
n (7 ^ 6) — « — 2,
woraus offenbar folgt, daß « > 2 seyn müsse, so oft 7 > § iss. Es folgt fernerdie Analogie
(/— 2)7 — 7.- 5
und diese will jagen, die Wärme des temperirt scheinenden Körpers müffe von derWärme des Leibes desto weniger verfthieden seyn, je kürzer die Erkältungs-Sub-tangente iss.
§. 563.
Es ssy z. E. nach dem Fahrenheirschen Thermometer die Wärme derHand im Sommer — 96 Gr. Die Wärme der alsdann temperirt scheinendenLuft — 6cr Gr-, so ist, wenn wir 7: § — 9: 1 sehen:
(96 — 6c>): (96 — «) — 9: 17
folglich
« — 92 Gr.
Aljö muß das Wasser 92 Gr. Wärme haben, wenn es beym Eintauchen derHand in bemeldten Umständen temperirt scheinen soll. Da das Wasser selten ansich diese Wärme har, so begreift man hieraus, warum es uns selbst im Som-mer als kalt vorkömmt»
§» 564.
Hat hingegen sowohl die Luft als das Wasser die Wärme des Leibes, so issb — ß — >, und da wrrd in beyden Fällen