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Johann Heinrich Lamberts ... Pyrometrie oder vom Maaße des Feuers und der Wärme
Entstehung
Seite
301
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Schakung der Warme nach der Empfindung. Zoi

Alsdann kömmt uns tust und Wasser als gleich warm vor» Um bey dem erfige»gebenen Beyspiele zu bleiben haben wir demnach

in der Luft zwischen dem6osten und 96sten Gr.imWasser z vischen dem ^r-sten - Obstennach unserer Empfindung gleich viele Stuffen der Wärme zu sehen»

§» 565.

Dieses klart nun einige widersinnig und unerhört scheinende Erfahrungenaus. Vor einigen Jahren schrieb man Wunders, daß die Herren Banks, Go<landet: und Pdipps in des Herrn Barzderr künstlich geheitztem Zimmer eine Hitzevon 211 Fahrenyeltschen Graden viele Minuten lang aushallen konnten. Howardhielt in der Höhle des Vesuvs eine Hitze vom Kosten Grad aus. Du-lu r/ erzählt von einem Mädchen, welches 15 Minuten lang in einem

bis auf den zagsten Grad erhitzten Ofen geblieben. Dieses hätte nun freylichBoerhave als etwas schlechthin tödtliches mißrathen» Er ließ durch Fahrenheitin einer zuckertröcknen Kammer, die 146 Gr. Wärme hatte, einen Vogel, einenHund und sine Katze bringen, die in kurzer Zeit lodt waren-

§. 566»

Die Versuche in einer so warmen Luft sind nun freylich etwas selten, undwenn man sich nicht siuffenweise dazu gewöhnt, eben nicht zum Zeitvertreibe anzu-rachen. Indessen möchten die Arbeiter in den Glashütten einer wohl nicht gerinrgern Hitze ausgeseht seyn. Um aber zn sehen, ob die Sache so gar schwer zu be-greifen ist, dürfen wir nur, statt der Luft, Wasser setzen, und sehen, wie warmdasselbe seyn muß, damit, wenn man die Hand darein taucht, es eben den Gradder Wärme zu haben scheine. Setzen wir demnach die erst angegebene Verglei-chung ^§. 564. fort, so finden sich nach dem Fahrenheitschen Thermometer fol-gende Grade für gleich warm scheinende

Luft»

Wasser.

Wärme.

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