Warme und Kälte, so bey Mischungen entsteht. 26;
Die Struktur und Lage seiner Therle verändern sich nach eigenen Gesehen. Deauirfand, daß seine A /'//^eschen Thermometer, ehe das Quecksilber gefroren schien,oder war, bis auf den ;zo, 650, 682, 700, 820, ja auch wohl r ;ootenschen Grad gefallen waren. Dieses geht weit über alle Proportion mit den Gradendes Luftthermometers hinaus, nnd beweiset, daß die Grade aufhören, einanderproportional zu blerben. Es wäre also zu wünschen, daß solche Versuche mit ei-nem Luftthermomrter angestellt würden, damit es sich unmittelbar zeigte, wievielin einer so strengen Kälte die Luft sich znsammenziehe. Dieses würde von LeinGrade derselben eine richtigere Anzeige geben.
§. 490.
Uebrigen haben neuere Erfahrungen gelehrt, daß zum Frieren des Queck-silbers eine Siberische Kälte schon hinreichend ist. Den z osten Dec. 1772. frorzu Irkuczk das Quecksilber im Barometer, und war oben in einem Raume vsir5 Linien gebröklet. Des Morgens war seine Höhe 28 Zoll 7 Linien englischenMaaßes. Um ii Uhr, Vormittags, wurde es wieder flüßig, und seine Höhe be-trug 29 Zoll 7 Linien, demnach i Zoll mehr. Das Quecksilberthermometerzeigte nach 4e !! Reauimru
Dtorgens um 4 Uhr - - 21g — 54
/22b — acQ , . ^
zwischen - - - - V22.9 _ 42/ war es gebrocklek.
Um 11 Uhr siel es in die Kugel, ^als eswiederfiüßig wurde. jjUm e Uhr staub es bey - - 254!!— 564 Uhr 194:!— 24
§. 49i.
Zu Rrasirojark unter dem zssten Grad der Breite, siel das Rearrmue-sche Thermometer auf 50 Grad unter den Frierpunct. Diese Kälte hielt z Tagean. Eme Tasse, worum ^ Pfund Quecksilber war, wurde der Kälte ausgesetzt.Es fieng in Zeit von H Stunden an zu frieren, und nach z Stunden war es ganzgefroren. Mit diesem Lereren des Quecksilbers, gieng es also natürlicher und aufeine weniger gezwungene Art zu, als bey den Bt aunrschen Versuchen. Und dadas Xcaumursche Thermometer, (welches vermuchlich von Quecksilber war) nur;c> Grade unter dem Frierpunct stund, so sieht man. Laß das Frieren des Queck-silbers einen eben nicht so starken Grad der Kälte erfordert. Denn dieser Gradkömmt mit dem 244sten /'/Aschen überein. Und wenn das Fallen des Queck-silbers bey diesem Grade noch nicht allzu irregulär wird, so trist dieser Grad aufden 76 ,sten des Luftthermometers, uno ist demnach von dem Grade der absolutenKälte 0 noch weit entfernt. Zu Göttiugen har man das Frieren des Quecksilbers