Druckschrift 
Johann Heinrich Lamberts ... Pyrometrie oder vom Maaße des Feuers und der Wärme
Entstehung
Seite
255
Einzelbild herunterladen
 

Schmelzbarkeit gemischter Materien. 2; 5

ser Theile mit dem Grade feinerSchmelzbarkeit müsse multiplicirt, und dieSummeder Products durch die ganze Masse 8 -4- 2p gctheilt werden.

§. 467-

Was ich hier von Wismuth und Zinn gesagt habe, gilt ebenfalls, wennWismuth und Bley, oder Zinn und Bley gemischet werden. Man gebraucht alSrdann die Abscissen XV oder 2p fz. Ich werde min aber aufs allgemeinste denFall vornehmen, wo die Mischung aus allen drey Materien zusammengesetzt, unddemnach 8 -4- 2p -4- s, ist.

§. 468-

Wegen leichterer Berechnung sehe ich jede der drey Seiten des Triangels^-Ngur.8 '2p k r. Sodann sehe ich den Fall, wo in der Mischung am meisten Zinnund am wenigsten Wismuchist, uemlich nach Maaße dessen, ivaS zur größtenLeichrflüßizkeit erfordert wird. Diesemnach wird

V 2p --- ^

gemacht und 8 V gezogen.

-md demnach

2s- - 4 - D»Ferner machet man

^ 2s.

8

8

und zieht ^ 1" mit 2s. 1z parallel ; so wird 1 der fürgegebenen Mischung entsprerchende Punct seyn.

§. 469.

Man ziehe ferner ans O durch V die Linie 0 8. In 6 und 2s. gedenkeman sich die Grade der Schmelzbarkeit 6 14 , 2 s. 2 aus der 26sten Figur als aufder Ebene des Triangels aufgerichket, so wird 8 V der Grad der Schmelzbarkeitfür den Punct 8 seyn, und eben so wird P r Pen Grad der Schmelzbarkeit für denPunct V vorstellen.

§. 470.

Um nun den Werth von 1 ' r zu bestimmen, ziehe man O X mit 2s. pa-rallel, so ist

X 2p

X O --

6 2p

und ferner

8 .^

^ l'. 2p V

I

1

2

L 2p

8