Vorläufige Lehrsätze.
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seyn. Und daraus folgte sodann, daß für r Grade, um welche der Stimmnagelgedreht worden, die länge der Saite
Linien seyn müsse, wenn die Voraussetzung richtig ist. Nun nahm ich r — 45,90, lg5, 180 Grad, und fand für X, die in verletzten Columne angesetzleuWerthe. Da die beobachteten Längen, mittelst des Gehöres bestimmt werbenmußten, so wird man zwischen der Rechnung und den Beobachtungen nicht wohleine genauere Übereinstimmung erwarten können. Die Rechnung giebt bald et-was mehr, bald etwas weniger. Dieses würde aber nicht seyn, wenn die Vor-aussetzung merklich unrichtig wäre.
§. 4Z2.
Ich habe nun ferner gefunden, daß wenn eben diese Saite bey der Längevon Linien den Ton
geben sollte, sie mit 67,9 Loth Gewicht gespannt werden mußte; und daß, wennder Stimmnagel um 45 Grade gedreht wurde, die Saite sich um H Linie aus»dehnte. Setzte ich demnach
folglich für erstbemeldten Ton, 2,36 Linien Verlängerung. Nun fordert diegrößte Spannung 172 Loch. Demnach
Und so dehnt sich die Saite, ehe sie zerreißet, um 5,96 oder 6 Linien aus. Ihreganze Länge betrug aber 612 Linien. Demnach ist die größte Ausdehnung I ^Theil der Länge.
§- 4ZZ.
Einen ähnlichen Versuch machte ein Mnsicus auf mein Ansuchenmit der stählernen Saite seines Claviers, welche von 282^ Rhein!. Linien den Tongiebr. Ich sprach ihm davon, als von einem Mittel das Llavieo zu stim-
62,;. Z'
62,5. Z' I i
67,9: 172 — r.,36: 5,96