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Johann Heinrich Lamberts ... Pyrometrie oder vom Maaße des Feuers und der Wärme
Entstehung
Seite
238
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LZ8 Vorläufige Lehrsätze.

gab, oder in einer Sekunde Zeit 8zc> Schwingungen vollendete. Das Quadratdieser Länge ist in Verhältniß des spannenden Gewichtes, und die Verlängerungoder Ausdehnung der Saite vom Stimmnagel bis zum Stege, wo sie eingehängtist, bestimmt sich vermittelst des Umkreises des Stimmnagels, wenn man sich denDiameter desselben um die Dicke der Saite größer gedenkt.

§. 4Zo.

Den vollständigsten Versuch hierüber stellte ich den i sten Nov. 1775. miteiner meßingenen Saite an, von welcher ich voraus bestimmt hatte, daß sie beyeiner Spannung von r 72 Loch zerreiße. Ich spannte sie erst nur schwach, doch so,daß sie genug angezogen war, um auf dem Stimmnagel feste anzuliegen, und einenklingenden Ton zu geben. Von da an zählte ich die Grads des Umdrehens von.. 4g bis auf Len r.25sien. Alsdann drehte ich eben so wieder zurück, um zufthen ob die Saite bey eben den Längen wieder eben den Ton der Flöte

geben würde- Die Längen maaß ich in Rheinl. Linien, und fand

Drehung desStimmnagels.

Länge beymAnspannen.

Länge beymLosspannen.

berechnete

Länge.

Grade.

Linien.

Linien.

Linien.

0

62

6Z

62, 5

45

82

83

82,6

90

IOI

102

98,7

iZ 5

112

112

H2, ;

180

!26

127

124,8

225

136

136,0

§. 43 r.

Die letzte Columne habe ich folgendermaaßen berechnet: Ich setzte, daßdie Verlängerung der Saite dem spannenden Gewichte proportional sey. Diesesist es eben, was durch den Versuch sollte geprüft werden. Da nun die SaiteAnfangs schon einen gewissen Grad der Spannung, und folglich der Ausdehnunghatte, so setzte ich, daß, wenn der Stimmnagel um x Grade zurückgedrchtwürde, alsdann alle Spannung und Verlängerung 0 seyn würde. Diesemnach mußte für die erste und letzte Beobachtung

xr (x -t- 225) (6rD^: (136)2x --- 60^ Grad

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