2zr Daö Aufsteigen der Wärme.
§.421.
Ein solches Aufsteigen der Wärme geht nun in der Luft beständig vor.Denn die Wärme, so die Erde das ganze Jahr durch von der Sonne erhält, gehtauch wieder in die Luft hinauf, weil die Erde immer aufs Neue der Sonnenwärmebedarf, um nicht immer kälter zu werden. Sofern nun das Aufsteigen der Wär-me von ihrer geringen, Schwere herrührt, wird ihre Geschwindigkeit im Aufstei-gen immer größer. Dieses macht, daß dieFeuerrheilchen,'die im Aufsteigen auf-einander folgen, immer mehr von einander entfernt werden, ungefähr eben so,wie wenn manE. von zu /0 Secunde eine Kugel fallen läßt. Ihre Ent-fernungen werden, wie die Zahlen 1, z, 5, 7 rc. zunehmen. Aus diesem Grundeaber wird die Dichtigkeit der Feuertheilchen in der obern Luft, und mit derselbenauch die Wärme geringer. ' In einer Abhandlung über die Dichtigkeit der Luft,die sich in den Nem. cle l'^caci. ist. cie öerlin 1772. befindet, habe ich aus diesenund andern Betrachtungen gefunden, daß die daherrührende Verminderung derWärme ganz oben in der Luft ^ Theil betragen kann, oder daß die Wärme vonunten bis ganz oben, wie 17 zu 12 abnimmt, und wenn x in französischen Klaf-tern oder Toiseu eine jede Höhe über dem Meere oder der Erdfläche, c die Wärmedaselbst, und L die am Meere oder an der Erdfläche verstellt, und .6 —41.00Toiseu gesetzt wird, sodann
_ 17 5 — x: S
c ir 12
ist. Hier werden L, c durch Grade des Lustthermometers ausgedrücket. Undman erhält die Werthe
X: 9
c: L
x Toisen.
0, 0
I, OOOO
0
0, l
0, 9618
420
O, 2
0,9298
1840
0, 3
0, 902 5
1260
O, 4
O ,8792
1680
0/ 5
0, 8591
21OO
0, 6
0,8410
2520
O, 8
o, 8 iZ 4
zz6o
1,0
o, 79 i 5
4200
1, 5
0,7555
6zoc>
2, 0öec.
o, 735 l
8.00
D»