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Das Aufsteigen der Warme.
genug sind, um Len Gang der Thermometer ungleich zu machen. Die Diame-rer der Kugeln waren von 8, 7 / 5 ^ und 9^ Linien Rheinl. und die Erkältung--Subtangenten sind in gleicher Verhältniß ungleich. Da aber die größte nichtüber eine Minute beträgt, so konnte von daher keine merkliche Ungleichheit imSteigen und Fallen entstehen.
§. 419»
Bey dem Aufsteigen der Wärme in der Luft hat man sehr darauf zu se-hen, ob die Feuertheilchen mit andern Materien verbunden , wie z. E. in derFlamme, dem Rauche, den Dünsten rc. empor steigen. Es hat dieses einenstarken Einfluß auf ihre Geschwindigkeit. Die Kraft, womit die Flamme in dieHöhe steigt, ist nicht sehr groß. Man blase mit mäßiger Stärke durch eine Löth- rröhre ö ^ gegen die Flamme C I) eines Uchtes nach der Richtung ^ L k, so wirddie Flamme die Figur 0 L annehmen, und desto mehr von der Richtung (-> 1 ' auf-wärts nach C. L gehen, je schwacher man bläst. L k wird die Kraft des Blasensund L ? die Kraft seyn, womit die Flamme aufwärts strebet. L k' ist hiebey,wenn man ein wenig stark bläset, gegen ? verglichen, sehr kleine. Je mehr übrigensdie Flamme di beym schwächer« Blasen auswärts geht, desto kürzer wird sie,und man mnß schon mir einem, wiewohl geringen Grad von Stärke blasen, wennman auch nur hindern will, daß nichts davon nach O empor steige. Es kömmtaber hiebey nicht auf die Länge L, sondern auf de» Winkel L L k oder daSVerhältniß LI?: ?Lan, weil dieses eigentlich das Verhältniß der Kräfte ist.Die veränderliche Dicke, Schwere und Wärme der Luft kann hiebey verschiede-nes ändern.
422.
Die Flamme ist als ein flüßiger Körper anzusehen, der leichter als dieLuft ist, und mit genug Kraft in die Höhe steigt, um die Rauch, und Rußtheil-chen mit sich fortznreißen. Die Lust dichte an der Flamme wird durch ihre Hitzeetwa 4mal dünner. Denn die Flamme hat genug Hitze, um einen dünnen Eisen-drat glühend zu machen. Durch diese dünnere Lust steigt die Flamme. Ihre be-sondere Schwere muß demnach über 4>nal geringer seyn als die von der Luft.Wenn ich mich recht entsinne, hat man unter der Glocke einer Luftpumpe ben demAuspumpen der Luft gesehen, daß die Flamme sich von dem Dachte losmachetund in die Höhe steigt, endlich aber bey fortgesetzten Auspumpen, und kurz vor demVerlöschen anfängt, nieder zu sinken. Diesemnach schien sie schwerer als sehr ver-dünnte Luft zu seyn. Diese Schwere rührt aber mehr von den Rauch- und Ruß-theilchen als von dem eigentlich brennlichen Weftn (§. 407.) her, welches sichendlich von diesen Theilchen beym Erkälten derselben losmachet, und ungleichschnell in dis Höhe steigt.