Die Geschwindigkeit im Fortgange der Wärme. 221
einzeln Feuertheilchcn weiter nicht in Betrachtung kömmt, und es dabey auch nichtdie Frage ist, ob ein und eben das Feuercheilcheu den ganzen Weg zurück legt, oder ,ob aridere an dessen Stelle kommen.
§. 400.
Die Minute Zeit, welche die Wärme gebrauchte, um bis an die KugelX zu kommen, fällt nun aus der Rechnung weg, die man wegen des Sleigens,,.Figur,des Thermometers 1 X, vornehmen kann. Denn ehe die Wärme in K anlangt,kann das Thermomeeer nicht steigen. Die Rechnung selbst seht voraus, daß manwenigstens drey logarithmische Linien gebrauchen müsst, weil das Thermometer,das Wasser in ö k', und das Wasser in k L als drey verschiedene Körper anzuse-hen sind. (L. z i 7.) Ich sage, wenigstens drey, weil wenn die anfänglichenAbrveichnngen zu stark seyn sollten, um dieselben dennoch in. die Rechnung zu zie-hen , mehrere erforderlich seyn würden. (§. Z19.) Ich habe indessen einen Ver-such mit dreyen gemacht, und für dieGrade des Thermometers von 2 Uhr ;oMin.angerechnet, folgende Formel gefunden:
^ nl (0,96442 — 0,005953. 7)
— nl (0,59106 — 0,09691. 7)
— nl (0,71620 — o, 50851. 7)
-t- i r, 8 Gr.
Die Zeit r wird in Minuten genommen, und n I bedeutet die Zahl des in («,«.)«ingeschlossenen Logarithmen. Diese Formel giebt folgende Werthe:
Zeit.
7 .
^ beobach-tet.
berech-
net.
0
12 , 8
12,8
1
i7,3
17,2
r
i8,9
'8,9
5
>9, 8
'9,7
4-
20 , I
20 , i
5
20,4
20 , z
6
20 , 6
20,5
7
20,7
20, 6
8
20 , 7
20,7
9
20,8
20 , 8
IO
20,8
20,8
20,6
20,7
ZO
19,8
'9,8
60
18 , Z
18 , r
8r
'7,4
'7,4
128
'5,7
'5, 7
266
IZ, 2
IZ,»
Ee z
l -