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-Die Geschwindigkeit im Fortgange der Warme.
Summe — ». Diese durch die ganze Summe der Feuertheilchen 2 7-5 5 >ncp.g —r?r getheilt, giebt die verlangte mittlere Geschwindigkeit — folglichgerade die Hälfte der absoluten Geschwindigkeit L H.— i.
§. Z94.
Aus der gemeinen Erfahrung ist mir ein einiger Umstand bekannt, wo dieGeschwindigkeit, womit Kälte und Wärme in der Luft sich sortpstanzen, einiger-rnaaßen geschäht werden kann« Dieser Umstand ereignet sich im Winter, wennman in der warmen Stube ist und eine Thüre geöfnet wird, auch eine Weile offenbleibt, wie es z«E. geschieht, wenn mehrere Personen zugleich herein kommenoder heraus gehen. Wenn man in der Stube weit von der Thüre weg ist, so wirdeine oder mehrere Secunden Zeit vergehen, ehe man besonders an den Fußen dieeinbrechende Kälte zu empfinden anfängt. Eigentlich gehl die Wärme heraus,und zwar erstlich zunächst bey der Thür, sodann auch von den entferntem Ortendes Zimmers. Die Empfindung ist merklicher, je mehr die Stube warm unddie äußere Lust kalt ist. Ich erinnere mich aber nicht, daß daher eine Aenderungin der Geschwindigkeit entstehe, womit die Kälte eindringt, oder eigentlicher zureden, die Wärme sich heraus zieht, wenn nicht etwa der Wind dazu kömmt.
§. 595 . ,
Vor mehrern Jahren ließ ich mir von überzinntem Bleche einen auf bey-rr.Ftgur.den Seiten umgebognen Cylinder 2 LLt ^ IIO c machen, und an der einenBeugung eine Scheidewand ö v einköthen, damit ich z. E. in den Arm 2 ö I) cwarmes, und in den andern Theil kaltes Wasser gießen konnte, ohne daß sich bey-des mit einander vermengte. Die Scheidewand ö O war ebenfalls von dünnemBleche, damit die Wärme leichter aus dem warmen Wasser in das kalte überge-hen konnte. Der Diameter des Cylinders war von 22^ Linien rheinl. aL —5 L — 54 Linien, und öL — 108 Linien, und die Beugungen rechtwinklicht.Als diese Röhre auf dünnen Füßen wagrecht stund, goß ich den Theil LOLI 6 b Lvoll Wasser bis in 6 b, etwa 6 Linien unter x 5 , und hieng ein ReaumnrschesWeingeistthermometer 1 ? 15 in dasselbe, so daß die Kugel 2 Zoll tief im Wasserwar. Die Kugel 15 betrug genau 7 Pariser Linien, und damit war ihre Erkäl-lungS-Subtangente in der Luft von eben so vielen, nemlich 7 Minuten Zeit.(§. 261.) Im Wasser mußte sie demnach 8 bis i omal kleiner fey. (§. 26z.)
' Ich fand sie auch, vermittelst eines deswegen angestelllen Versuches von etwa48 Secunden.
§. Z96.
Als nun das Thermometer den Grad der Warme des Wassers angenom-men haue, und i 2,8 Gr. zeigte, ließ ich in den Theil 2 L I) c siedend Wassergießen, bis in ^ ö ebenfalls einen halben Zoll unter 2 c. Dieses geschähe dmisten Hornung 1777. Nachmittag, als die Penduluhr, vor welcher der CylinderKund 2 Uhr 49 Minuten zeigte. Von dem Augenblicke an gab ich genau auf da-