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Johann Heinrich Lamberts ... Pyrometrie oder vom Maaße des Feuers und der Wärme
Entstehung
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217
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Verbindung der Anleitung mit dem ZurnckpMen der Warme. 217

so daß durch jede Ebene, dis man sich durch den Körper gezogen gedenket, in glei-cher Zeit gleich viel Wärme hin und her gehl.

§. 392 . .

Diese Betrachtungen dienen nun einzusehen, wie die verschiedene einanderentgegen scheinende Gesehe der Pyrometrie, beysammen bestehen. Das Zurück-prallen von der inner« Oderfläche ändert die Richtung und weiset die Wärme wie-derum näher gegeu dm Ort zurück, wo sie hergekommen war. Die Ausbreitungnach de», Quadraten der Distanz geht also nur so weit als die Warme noch nichtzurückgewc rfen wird. Sobald aber dieses geschieht, höret das fernere Ausbrei-ten auf, weil die Oberfläche des Körpers demselben Ziel seht, und anstatt alleWärme frey durchzulassen, gewöhnlich den größten Theil zurückwirft. Undhiebcy geschieht alle Bewegung der Wärme deswegen, weil vom kälter« Ort we-niger Feuertheilchen gegen den wärmer« fahren als von diesem gegen jenen. Wasalso aus dem wänuern Ort mehr wegsahrt, geht demselben ab und fällt dem käl-tern zu gute. Hieraus folgt die Ausbreitung nach dem Quadrat der Distanz, so-fern diese nicht durch das Zurückprallen von der Oberfläche eingeschränkt und ge-ändert wird. Alls allem diesen folgt sodann die Vertheilung der Warme, die zureinförmigsten Erwärmung und Erkältung die schicklichste ist. (§. ZiZ.)

Viertes Hauptstück.

Die Geschwindigkeit im Fortgänge der Warme.

§. Z9Z.

durchsichtigen Körper haben das besonders, daß sie dem Uchte einen ge-radelinichten Durchgang verstatten, sobald dasselbe einmal durch ihreOberfläche hindurch ist. Dieses findet iu Ansehung der Wärme nicht statt.hK.r/z.)

Sie dringt langsam in die Körper, und nimmt darinn den Weg, den dieZwischenräumchen offen lassen, das will sagen, nach allen möglichen Richtungen,und Zurückprallungen von den Therlchen der Körper nach allen Einfallswinkeln.

Dieses macht nun, daß wenn von der Geschwindigkeit, mit welcher die Wärmesich fortpflanzt, die Rede ist, eine mittlere Geschwindigkeit muß verstanden wer-den. Es sey < 7 . ^ die Richtung, nach welcher die Fortpflanzung geschieht, und^.F^zugleich auch die Geschwindigkeit der Feuertheilchen. Da nun diese sich nach allenGegenden bewegen, so ist offenbar. Laß eunm Feuertheilchen, dessen Richttiygund Geschwindigkeit Ö Ick ist, eigentlich nur die Geschwindigkeit Ick zugerechuctwerden könne, weil es sich von dem Durchschnitte bl (II) in gleicher Zeit nur uml) Ick entfernt. Man sehe nun L 1 ,IckLI P; so ist IVi

Nu« ist 2 ?r. die Menge der Feuertheilchen, welche die Geschwintigkeit

ick cvttp haben , folglich 2 7- flp. coicp. die Summe ihrer Geschwindig-keiten, und. demnach, wenn man integrirt und.P -90° seht, die ganze