Druckschrift 
Johann Heinrich Lamberts ... Pyrometrie oder vom Maaße des Feuers und der Wärme
Entstehung
Seite
192
Einzelbild herunterladen
 

»9» Erwärmung mehrerer Körper am Feuer und unter sich.

Es sey nun die Entfernung der Flamme vom Ende --- 2, vom Ende 8, ;

so ist die Summe der Wärme in der ganzen Stange

5 ? V. (- - - -7 ° ?>

und die mittlere Wärme findet sich, wenn mau 5 durch die sänge der Stangetheilet.

§ Z 4 Z.

Nun war für die

Flamme.

a

b

8: 7 V.

),4

2 , 4 '' 7

5 , 4 - 7

I

2,4

2 S

e

II

z,2t 7

2, 6: 7

?,»

s,6

2 S

s

1,8: 7

III

i, 8

4 ,v: 7

4 ,o

2. e

c

i,o: 7

IV

4,8

4, 8 t 7

r,o

2 e

0

5,6

§,6: 7

0,2: 7

V

0,2

2- e

e

Addirt man demnach diese Werthe von 8 : 7 V der Ordnung nach zusammen, soerhält man die Summe der Wärme von i, 2, z, 4, 5 Flammen, durch 7 Vgetheilt, und folglich solche Größen, welche den Ordinären der punctirten Linien0 ^ (7 io. Fig.) so gut es angehen mag, proportional seyn müssen. DieseBedingung wird demnach die Subtangente 7 so ziemlich bestimmtangeben. Einigein diestr Absicht vorgenommene Versuche haben mich belehret, daß 7 wenigstensnicht größer als 2,4 Zoll seyn könne. Ich setzte demnach 7 ----- r, 4, und erhielt

5 : 7 V.

1 , 3895 -i,Z97«.r, Z386.i, 2052.

0, 9829.

Flamme.

I

IIHl

IV

V

woraus allerdings erhellet, daß die Stange von Len Lampen ziemlich ungleich er«wärmt wurde. Die Flamme II. gab der Stange etwas mehr Wärme, weil sie«m nächsten beym Mittelpunkt war. Vermuthlich hat auch Muschendroek die-selbe in dem ersten Versuche gebraucht. In dem zweyten Versuche gebrauchteer die Flammen I, H, und in den folgenden Versuchen kamen noch die FlammenIII, IV, V der Ordnung nach, hinzu. Die Summen der Wärme waren dem-nach folgenden Summen proportional.

Flarw